
Also known as Extended Binary Coded Decimal Interchange Code
von IBM entwickelte 8-Bit-Zeichenkodierung
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Der Extended Binary Coded Decimal Interchange Code (EBCDIC, sinngemäß „erweiterter Austauschcode für binär kodierte Dezimalziffern“) ist eine von IBM entwickelte 8-Bit-Zeichenkodierung, bei der jedoch nicht alle Codewörter verwendet werden. Der EBCDIC ist aus dem älteren entstanden, der wiederum auf dem 4-Bit-Code BCD (Binary Coded Decimal) basiert. EBCDIC wird fast ausschließlich auf Großrechnern verwendet. Trotz seines Alters wird die Kodierung auch noch in heutigen Systemen genutzt, beispielsweise im 2001 veröffentlichten z/OS. Die EBCDIC-Codepage gibt es in diversen Varianten mit und ohne Eurozeichen. Erkennbar ist der historische Zusammenhang mit der 80-Zeichen-Lochkartenkodierung von IBM, bei der die Buchstaben A–I, J–R und S–Z die Positionen 1 bis 9 bzw. 2 bis 9 in der numerischen Zone benutzen. Eine Konsequenz daraus ist, dass – im Gegensatz zum ASCII-Zeichensatz – die Buchstaben A–Z nicht lückenlos aufeinander folgen, was die alphabetische Sortierung komplizierter macht. Ähnlich wie das Unicode Transformation Format UTF-8 eine Kodierung von Unicode unter Beibehaltung der Kodierung des ASCII-Zeichensatzes darstellt, gibt es eine Unicode-Kodierung, die auf EBCDIC aufbaut. Dieses Format heißt UTF-EBCDIC.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).