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Also known as enterocytes, gut enterocytes, gut enterocyte, intestine (with microvilli) brush border cell

Zelle des Darmepithels

Key facts

Cell.Name
Enterocyte
Cell.Latin
enterocytus
Cell.Image
File:Cell enterocyte.png
Cell.Caption
Schematic drawing of an enterocyte: the intestinal lumen is above the brush border.
Cell.Location
Small intestine
Cell.Shape
Simple columnar
Cell.Function
Epithelial cells

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
cell type
Show 2 more facts
native label
enterocytus
Commons category
Enterocytes
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Ein Enterozyt (von gr. έντερον „Darm“ und κύτος „Zelle“; im Deutschen auch Saumzelle) ist die weitaus häufigste Zelle des Dünndarmepithels und als solche für die Resorption unterschiedlicher Stoffe aus der Nahrung zuständig. Enterozyten befinden sich auch im Dickdarm. Ein Enterozyt ist eine hochprismatische Epithelzelle mit etwa 20 μm Höhe und einer charakteristischen, apikalen Bürstensaummembran mit etwa 1 μm langen Mikrovilli. Diese bewirken eine enorme Vergrößerung der Oberfläche und ermöglichen dadurch die resorptiven Fähigkeiten. Gegen das Lumen sind die Enterozyten von einer ungefähr 500 nm dicken Glykoproteinstruktur, der Glykokalix, umgeben. Untereinander sind sie durch tight junctions verbunden, die eine dichte Barriere gegen das Darmlumen darstellen. Sowohl in der apikalen, als auch in der basalen Membran befinden sich für den aktiven Transport notwendige Proteine. Zu den vielfältigen Aufgaben der Enterozyten zählen: * Resorption kleinmolekularer Nahrungsbestandteile (Zucker, Aminosäuren, Fette bzw. Fettsäuren, Vitamine), * aktiver Ionentransport (z. B. Natrium, Calcium, Magnesium, Eisen), * Wasseraufnahme, * Resorption von Gallensäuren (enterohepatischer Kreislauf), * Sekretion von Immunglobulinen (IgA). Um den Stofftransport durch die Zelle zu ermöglichen, verfügen Enterozyten über zahlreiche spezialisierte Membranproteine, wie z. B. Hephästin und Ferroportin. Enterozyten können einen Großteil ihrer Energie über von Probiotika produziertes Butyrat beziehen. Diese Alternative der Energiebereitstellung wird über eine ballaststoffreiche Nahrung begünstigt, deren wasserlösliche Ballaststoffe (z. B. Pektin, Inulin) als Nährstoff für die Darmbakterien dient.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA