Erwin Straus
Sign in to saveAlso known as Erwin Walter Maximilian Straus
deutsch-amerikanischer Psychiater und Psychologe
Person · Open Library
- Works
- 4
Top works
- Vom Sinn der Sinne
- Psychologie der Menschlichen Welt
- Vom Sinn der Sinne: Ein Beitrag zur Grundlegung der Psychologie (German Edition)
- Du sens des sens. Contribution à l'étude des fondements de la psychologie
via Open Library + Wikidata
Music · MusicBrainz
- Type
- Person
- Gender
- Male
- Origin
- Austria
- Active from
- 1870-03-06
- Active to
- 1954-01-11
Discography
via MusicBrainz · CC0
Listeners · Last.fm
- Listeners
- 1
- Total plays
- 53
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- Erwin
- Gender
- male
- Citizenship
- United States
- Place of birth
- Frankfurt
- Place of death
- Lexington
- Occupation
- psychologist
- Employer
- Black Mountain College
- Languages spoken
- English language
- Field of work
- psychology
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- date of birth
- 1891-10-11
- date of death
- 1975-05-20
- name in native language
- Erwin Straus
Sources (1)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Erwin Walter Maximilian Straus (* 11. November 1891 in Frankfurt am Main; † 20. Mai 1975 in Lexington (Kentucky)) war ein deutsch-US-amerikanischer Neurologe und Psychiater, Psychologe und Philosoph. Nachdem er in Berlin eine Karriere als Psychiater begonnen hatte, war er 1938 als Jude zur Emigration gezwungen. Straus setzte sich kritisch mit den erkenntnistheoretischen Grundlagen der freudschen Psychoanalyse, des Behaviorismus und der sich von Heidegger herleitenden Daseinsanalyse auseinander. Seine eigenen Analysen orientierte er an der Phänomenologie Edmund Husserls, allerdings weniger an dessen Beschreibungen der menschlichen Bewusstseinsakte als an seinen späteren Analysen der menschlichen Lebenswelt. Unter anderem untersuchte Straus das Erleben von Raum und Zeit und seine Veränderungen bei psychischen Erkrankungen. Straus zählte mit Karl Jaspers, Ludwig Binswanger, Victor-Emil von Gebsattel und Eugène Minkowski zu den Vertretern einer geisteswissenschaftlich begründeten Psychiatrie, die nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre das Selbstverständnis der Psychiatrie in der Bundesrepublik prägte, danach aber gegenüber der Psychoanalyse und biologischen Ansätzen erheblich an Boden verlor.
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