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Frans Hogenberg

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Also known as Franz Hogenberg, Frans Hoogenbergh, Frans Hooghenbergh, Franz Hoogenbergh, Franz Hooghenbergh, Frans Hoogenberg, Frans Hooghenberg, Franz Hoogenberg

Flemish painter, engraver and publisher (1535–1590)

Person · Open Library

Born
approximately 1539
Died
1590?
Works
6

Top works

  • Civitates orbis terrarum
  • Alte deutsche Städtebilder
  • Gamle europaeiske bybilleder
  • Theatrvm Orbis Terrarvm
  • Vrbivm praecipvarvm totivs mvndi

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
Netherlands
Active from
1973-12-30
dutchlevenslied

via MusicBrainz · CC0

Described at

Frans Hogenberg | Portal Rheinische Geschichte

Der flämische Glaubensflüchtling Frans Hogenberg baute seit Ende des 1560er Jahre in Köln die wichtigste Kupferstecherwerkstatt des Rheinlandes auf. Spezialisiert auf topographische und geographische Editionen, wurde sie zum Zentrum einer „Kölner Schule" der Kartographie, die in der Hauptsache von niederländischen Migranten getragen wurde.

rheinische-geschichte.lvr.de →

Einnahme von Poppelsdorf im Truchsessischen Krieg, Kupferstich von Frans Hogenberg, 1583. (Museum Boijmans Van Beuningen Rotterdam) Der flä­mi­sche Glau­bens­flücht­ling Frans Ho­gen­berg bau­te seit En­de des 1560er Jah­re in Köln die wich­tigs­te Kup­fer­ste­cher­werk­statt des Rhein­lan­des auf. Spe­zia­li­siert auf to­po­gra­phi­sche und geo­gra­phi­sche Edi­tio­nen, wur­de sie zum Zen­trum ei­ner „Köl­ner Schu­le" der Kar­to­gra­phie, die in der Haupt­sa­che von nie­der­län­di­schen Mi­gran­ten ge­tra­gen wur­de. Frans Ho­gen­berg wur­de um 1538 in Me­che­len als Sohn des aus Mün­chen stam­men­den Kup­fer­ste­chers Ni­ko­laus Ho­gen­berg (ge­stor­ben 1539) ge­bo­ren. Sei­ne Mut­ter Jo­han­na Ver­strae­ten (ge­stor­ben vor 1559) hei­ra­te­te 1548 in zwei­ter Ehe den Dru­cker, Ver­le­ger und Kup­fer­ste­cher Hen­drik Ter­brug­gen (tä­tig seit 1533, ge­stor­ben vor 1564) in Me­che­len. Ne­ben Frans hat­te das Ehe­paar Ho­gen­berg noch min­des­tens drei wei­te­re Kin­der. Über An­na (ge­bo­ren um 1529) und den Kup­fer­ste­cher (?) Hans Ho­gen­berg ist we­nig be­kannt. Re­mi­gius Ho­gen­berg (um 1536-nach 1587) ar­bei­te­te als Kup­fer­ste­cher über­wie­gend in Eng­land. Um 1568-1570 scheint er ei­ni­ge Zeit in Müns­ter und auch in Em­me­rich ge­lebt zu ha­ben. Durch per­sön­li­che Be­kannt­schaf­ten von Va­ter und Stief­va­ter hat­te Frans Ho­gen­berg von Kind­heit an Zu­gang zu der auf­blü­hen­den flan­dri­schen Kar­ten­ma­cher­sze­ne. In Me­che­len oder Ant­wer­pen ab­sol­vier­te er ei­ne Leh­re als Ma­ler und Kup­fer­ste­cher. 1560 un­ter­nahm er ei­ne Künst­ler­rei­se durch Frank­reich. Wahr­schein­lich in Me­che­len hei­ra­te­te er sei­ne ers­te Ehe­frau Ka­tha­ri­na von Bö­nen (ge­stor­ben vor 1578), mit der er ei­nen Sohn Jo­hann Ho­gen­berg (ge­stor­ben nach 1614) und ei­ne Toch­ter Bar­ba­ra hat­te. Die Sta­tio­nen des wei­te­ren Le­bens­we­ges sind in Tei­len un­klar. Über die nächs­ten bei­den Jahr­zehn­te hat­te Frans Ho­gen­berg wei­ter engs­te be­ruf­li­che Be­zie­hun­gen nach Flan­dern, ob­wohl er we­gen sei­ner Ab­wen­dung vom ka­tho­li­schen Glau­ben die spa­nisch do­mi­nier­ten Nie­der­lan­de hat­te ver­las­sen müs­sen. Um die Jah­res­wen­de 1562/1563 un­ter­schrieb Ho­gen­berg als Glau­bens­flücht­ling ein lu­the­ri­sches Stadt­be­kennt­nis in We­sel, wo er aber nur kurz blieb. Ein Eng­land­auf­ent­halt in je­nen Jah­ren ist frag­lich. Nach ei­ge­ner Aus­sa­ge leb­te er seit et­wa 1564 in Köln. 1570 droh­te ihm hier als Nicht­ka­tho­li­ken die Aus­wei­sung, der er aber ent­ging. 1579 wur­de er, zu­sam­men mit sei­ner zwei­ten Ehe­frau Agnes Lo­mar, in Köln we­gen der Teil­nah­me an heim­li­chen re­for­mier­ten Got­tes­diens­ten ver­haf­tet, kam aber durch for­ma­les Ab­schwö­ren wie­der frei. 1582 war er je­doch er­neut in re­li­giö­sen Schwie­rig­kei­ten. Die de­fi­ni­ti­ve Sess­haf­tig­keit Frans Ho­gen­bergs in Köln ist erst 1585 durch den Er­werb ei­nes Hau­ses in der Glo­cken­gas­se do­ku­men­tiert. Er war aber wei­ter auf Rei­sen (1588 in Ham­burg und Ko­pen­ha­gen). Er starb 1590 und wur­de auf dem so ge­nann­ten „Ge­u­sen­fried­hof" be­gra­ben, dem au­ßer­halb der Stadt­mau­ern ge­le­ge­nen evan­ge­li­schen Fried­hof der Reichs­stadt . Das Schwer­ge­wicht der Ar­beit Frans Ho­gen­bergs als Kup­fer­ste­cher – ein Oeu­vre als Zeich­ner und Ma­ler ist kaum fass­bar – liegt auf kar­to­gra­phi­schen und to­po­gra­phi­schen Dar­stel­lun­gen. Ein heu­ti­ges For­schungs­pro­blem be­steht dar­in, dass er ei­ner­seits nur we­ni­ge sei­ner Ar­bei­ten si­gnier­te und sich an­de­rer­seits der ge­norm­ten Zei­chen- und Schrif­ten­spra­che sei­ner Zeit be­dien­te. Zwi­schen ei­gen­hän­di­gen Ar­bei­ten und Werk­statt­pro­duk­ten ist da­her kaum si­cher zu tren­nen. Seit der Mit­te der 1560er-Jah­re und bis 1572 hat Ho­gen­berg die Kar­ten für den ab 1570 in Ant­wer­pen er­schie­ne­nen At­las „Thea­trum Or­bis Ter­rar­um" von Abra­ham Or­te­li­us (1527-1598) ge­sto­chen. Spä­tes­tens um die glei­che Zeit be­g

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Frans
Gender
male
Place of birth
Mechelen
Place of death
Cologne
Occupation
engraver
Languages spoken
Dutch
Work location
Cologne
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Commons category
Frans Hogenberg
date of birth
1538-01-01
date of death
1590-01-01
Commons Creator page
Frans Hogenberg
Commons gallery
Frans Hogenberg
name in native language
Frans Hogenberg
has works in the collection
Het Scheepvaartmuseum
floruit
1576-01-01
Sources (5)

via Wikidata · CC0