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Generalplan Ost

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Siedlungspläne im Rahmen der nationalsozialistischen "Ostpolitik"

Key facts

Duration
1941–1945
Location
Territories controlled by Nazi Germany
Type
Genocide , ethnic cleansing , slave labour and kidnapping of children
Cause
Nazi racial theories and policies , Nazi bio-geo-political Weltanschauung , Manifest destiny , Lebensraum and Heim ins Reich
Patron s
Adolf Hitler
Deaths
11 million Slavs 3–3.4 million Polish Jews
Outcome
Nazi abandonment of GPO due to Axis defeat in the Eastern Front

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
plan
Conflict
World War II
Image
Generalplan Ost map.tiff
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Commons category
Generalplan Ost
different from
GPO
Sources (4)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Unter dem Begriff Generalplan Ost (GPO) werden eine Reihe von Plänen, Planungsskizzen und Vortragsmaterialien zu einer möglichen neuen Siedlungsstruktur im Rahmen der nationalsozialistischen „Ostpolitik“ zusammengefasst. Diese theoretischen Konzepte bildeten auf der Grundlage der NS-Rassendoktrin eine Planungsgrundlage für eine Kolonisierung und „Germanisierung“ von Teilen Ostmittel- und Osteuropas einschließlich der großangelegten Vernichtung der Bevölkerungsgruppen, die für eine zukünftige Siedlungsstruktur als nicht „geeignet“ angesehen wurden. Derartige Schriften wurden seit Frühjahr 1940 durch das Planungsamt des Reichskommissariats für die Festigung deutschen Volkstums (RKF), die Planungsgruppe lll B beim Sicherheitsdienst des Reichsführers SS im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) und das Institut für Agrarwesen und Agrarpolitik der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität erstellt. An den verschiedenen Planungen in den Jahren von 1940 bis 1942 wurde zunächst im Auftrag des Reichsführers SS Heinrich Himmler, später auch im Auftrag des NS-„Chefideologen“ Alfred Rosenberg gearbeitet. Mit der Kriegswende 1943 waren sowohl der Generalplan Ost als auch der später auf diesem aufbauende Generalsiedlungsplan zum Scheitern verurteilt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA