Genlock
Sign in to saveFähigkeit von Videosignalquellen, sich in Frequenz und Phase des Bildwechsels von außen synchronisieren zu lassen
Article · Deutsch
Als Genlock (generator locking device) wird die Fähigkeit von Videosignalquellen bezeichnet, sich in Frequenz und Phase des Bildwechsels von außen synchronisieren zu lassen, so dass zum Beispiel zwei Signalquellen unterbrechungs- und störungsfrei gemischt werden können oder zwischen ihnen umgeschaltet werden kann. In Studioumgebungen erfolgt die Synchronisation in der Regel durch einen extern erzeugten Studiotakt, Videosignale von Computern werden auf das zu bearbeitende externe Videosignal synchronisiert. Dazu wird häufig eine PLL-Schaltung eingesetzt. Diese gewinnt aus dem meist niederfrequenten Taktsignal (z. B. Synchronsignal beim Fernsehen) ein höherfrequentes Signal (z. B. Pixeltakt), das dann anstelle des eigenen freilaufenden Oszillatorsignales eingesetzt wird. Falls das Videosignal am Ausgang immer noch nicht sauber genug ist, wird zur Sicherheit oft noch ein Time Base Corrector (TBC) dahintergeschaltet. In der EDV enthalten Genlocks häufig auch noch kleine Bildmischer, mit denen es möglich ist, das vom Rechner generierte Bild mit einem von einer externen Quelle bereitgestellten Bild zu kombinieren.
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