Skip to content
gentechnisch veränderter Organismus

File:Genetic_engineering_logo.png · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

EntityQ182726· pop 84· linked from 815 articles

gentechnisch veränderter Organismus

Sign in to save

Also known as GMOs, genetically engineered organism, GEO, GMOS, Genetically Modified Organism, genetically modified organism, Organisms, Genetically Modified, transgenic organism

Organismen, deren Erbanlagen mittels gentechnischer Methoden gezielt verändert worden sind

AI overview

A GMO (genetically modified organism) is a living thing whose genes have been directly altered using scientific techniques in a laboratory. This matters because these organisms are now widely used in agriculture and medicine, raising questions about their safety, environmental impact, and role in our food system.

AI-generated from the Wikipedia summary — may contain errors.

In the Vinony graph

Within Vinony's link graph, gentechnisch veränderter Organismus is referenced by 815 other articles, and connects out to biotechnology, genetically modified animal and gene gun.

It sits within the topics 1973 introductions, Genetically modified organisms and Molecular biology.

Its subject is documented across 76 Wikipedia language editions.

Wikidata facts

Subclass of
mutant
Show 5 more facts
short name
OGM
has characteristic
transformation
Commons category
Genetically modified organisms
on focus list of Wikimedia project
Wikipedia:Vital articles/Level/4
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), auch gentechnisch modifizierte Organismen, englisch genetically modified organism (GMO), seltener genetically engineered organism (GEO), sind Organismen, deren Erbanlagen mittels gentechnischer Methoden (z. B. durch Transgenetik) gezielt verändert worden sind. Diese Methoden unterscheiden sich von Kreuzen, Mutation, Rekombination und anderen Methoden herkömmlicher Züchtung. Ein GVO ist für das Gebiet der EU legaldefiniert als jede biologische Einheit unter Ausnahme des Menschen, die fähig ist, sich zu vermehren oder genetisches Material zu übertragen, und deren genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie sie unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht vorkommt. Das ungenehmigte Freisetzen oder Inverkehrbringen eines GVO ist in der EU untersagt. Zur Genmodifikation zählen die gezielte Abschaltung oder Modifikation einzelner Gene sowie das gezielte Einbringen arteigener oder artfremder Gene. GVOs, in die Gene aus anderen Arten eingeschleust wurden, werden auch als transgene Organismen bezeichnet, die eingeschleusten Gene als Transgene. So werden beispielsweise Gene zwischen verschiedenen Arten übertragen, um Tieren oder Pflanzen bestimmte Eigenschaften zu vermitteln, die mit herkömmlicher Züchtung nicht oder schwerer zu erreichen wären. Bei der Entwicklung von GVO und gentechnischen Arbeiten mit ihnen müssen Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden, die in Deutschland durch das Gentechnikgesetz festgelegt und durch die Gentechnik-Sicherheitsverordnung näher ausgeführt sind. So erfolgt das Arbeiten unter einer bestimmten Sicherheitsstufe (S1 bis S4). Dies betrifft den Labor- oder Produktionsbereich (beispielsweise in der Biotechnologie), aber auch Gewächshäuser und Tierhaltungsräume. Die Begriffe grüne (an Pflanzen), rote (an Mensch und Wirbeltieren) und weiße (an Mikroorganismen) Gentechnik werden verwendet, um die jeweiligen Bereiche anschaulich bezeichnen zu können. Daneben gibt es aber weitere Gebiete, wie beispielsweise die gentechnische Veränderung von Insekten. In der Medizin werden rechtlich nur nicht-menschliche Organismen als GVOs angesehen. Ansonsten müssten Patienten, die sich beispielsweise einer Gentherapie unterzogen haben, als entsprechende Organismen behandelt werden.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

Gallery (12)

Connections

Categories