
Also known as Parascalops breweri
Art der Gattung Parascalops
Observations: It has been estimated that these animals live up to 5 years in the wild (Bernhard Grzimek 1990). Without more detailed studies, however, their maximum longevity must be classified as unknown.
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Der Haarschwanzmaulwurf (Parascalops breweri) ist eine Säugetierart aus der Familie der Maulwürfe (Talpidae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den östlichen Teil von Nordamerika vom südlichen Kanada bis in die nordöstliche und östliche USA. Er kommt sowohl in Wäldern als auch in offenen Graslandschaften bis in mittlere Gebirgslagen vor. Die Tiere bevorzugen dabei Standorte mit lockeren, gut entwässerten Böden. Sie stellen mittelgroße Vertreter der Neuweltmaulwürfe dar, die wie alle anderen Angehörigen der Gruppe ebenfalls an eine unterirdische Lebensweise angepasst sind. Ihr Körper ist dadurch walzenförmig, der Hals kurz und die Vordergliedmaßen gleichen Grabschaufeln. Die Fellfärbung zeichnet sich durch einen dunklen Farbton aus, manchmal kommen hellere Flecken vor. Der deutschsprachige Trivialname der Art bezieht sich auf den fellbedeckten Schwanz. Die Tiere leben unterirdisch und graben eigene Gang- und Tunnelsysteme, die sehr ausgedehnt sein können. Es bestehen mehrere Ebenen mit oberflächennahen Tunneln, die zumeist im Frühjahr und Sommer genutzt werden und der Nahrungssuche und Fortbewegung dienen. Tiefere Abschnitte werden häufig im Winter aufgesucht und schützen vorrangig vor Frost. Ebenso liegen die Nestkammern zum Rückzug und zur Aufzucht des Nachwuchses meist tiefer. Der Haarschwanzmaulwurf lebt einzelgängerisch, jedes Tier beansprucht ein eigenes Tunnelsystem. Zu bestimmten Jahresabschnitten können aber mehrere Individuen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts und verschiedener Altersstufen in den gleichen Gängen auftreten. Die Nahrung umfasst Regenwürmer und Insekten. Gelegentlich erfolgt die Nahrungssuche an der Erdoberfläche. Die Fortpflanzung ist auf das Frühjahr beschränkt. Der Wurf eines Weibchens besteht aus vier bis fünf Jungen, die rund einen Monat gesäugt werden. Einzelne Berichte und Erwähnungen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beziehen sich höchstwahrscheinlich auf den Haarschwanzmaulwurf. Die offizielle Erstbeschreibung datiert aber in das Jahr 1841. Der heute gültige Gattungsname wurde rund ein halbes Jahrhundert später eingeführt. Art und Gattung sind monotypisch. Es wurde aber zusätzlich ein ausgestorbener Vertreter benannt, der im Pliozän im östlichen Europa auftrat. Ebenso sind aus Nordamerika aus dieser Zeit fossile Reste bekannt. Der Bestand der heutigen Art wird als nicht gefährdet eingestuft.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).