Skip to content
EntityQ72913· pop 22· linked from 48 articles

Helene Stöcker

Sign in to save

German feminist, pacifist and gender activist (1869–1943)

Person · Open Library

Born
13 November 1869
Died
24 February 1943
Works
18

Top works

  • Lebenserinnerungen
  • Das Mädchengymnasium im preussischen Abgeordnetenhause
  • Fort mit der abtreibungsstrafe
  • Die Frau und die Heiligkeit des Lebens
  • Resolutionen des Deutschen Bundes für Mutterschutz 1905-1916

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
Germany

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
1
Total plays
1

<a href="https://www.last.fm/music/Helene+St%C3%B6cker">Read more on Last.fm</a>

via Last.fm · Helene Stöcker

Described at

LeMO Biografie - Helene Stöcker

Das Online-Portal zur deutschen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. Epochendarstellung mit Sammlungsobjekten, Foto-, Audio- und Filmdokumenten, Biografien, Chroniken, Zeitzeugen.

dhm.de

13. November: Helene Stöcker wird als älteste Tochter des Textilfabrikanten Peter Heinrich Ludwig Stöcker und dessen Frau Hulda (geb. Bergmann) in Elberfeld geboren. Stöcker übersiedelt nach Berlin und tritt in ein Lehrerinnenseminar ein. Durch die Lektüre von Bertha von Suttners "Die Waffen nieder!" kommt sie erstmals mit pazifistischem Gedankengut in Berührung. Sie schließt sich der von Suttner gegründeten Deutschen Friedensgesellschaft an. Stöcker legt das Lehrerinnenexamen für höhere Mädchenschulen ab. Unter dem Titel "Die moderne Frau" veröffentlicht sie in der Zeitschrift "Freie Bühne" ihren ersten Aufsatz. Darin entwickelt sie das Leitbild der selbstbewussten, wirtschaftlich unabhängigen und dem Mann in keiner Weise untergeordneten Frau. Nachdem an der Berliner Universität Frauen als Gasthörerinnen zugelassen sind, belegt Stöcker Veranstaltungen in den Fächern Literaturgeschichte, Philosophie und Nationalökonomie. Sie studiert u.a. bei Georg Simmel . Sie gründet den "Verein Studierender Frauen" und hält dort einen Vortrag über das Thema "Friedrich Nietzsche und die Frauen". Besuch bei Friedrich Nietzsche in Weimar. Die Auseinandersetzung mit dessen Philosophie hat entscheidenden Einfluss auf die später von Stöcker entwickelte Theorie einer "neuen Ethik". 18. Mai: In ihrer ersten öffentlichen Rede im Rahmen einer Protestversammlung des "Vereins Frauenbildung - Frauenstudien" fordert Stöcker die freie Zugangsberechtigung zu Bildungseinrichtungen sowie die staatsbürgerliche Gleichstellung von Frauen. Sie gehört zu den Mitbegründerinnen des "Verbands fortschrittlicher Frauenvereine". Sie promoviert an der Universität Bern über das Thema "Zur Kunstanschauung des XVIII. Jahrhunderts. Von Winckelmann bis Wackenroder". 1. Januar: Neben Minna Cauer , Lida Gustava Heymann und Anita Augspurg gehört Stöcker zu den Mitbegründerinnen des "Verbands für Frauenstimmrecht". 5. Januar: Zusammen mit Vertreterinnen der proletarischen Frauenbewegung wie Lily Braun und Henriette Fürth (1861-1938) gründet Stöcker den "Bund für Mutterschutz und Sexualreform". Der Bund hat zum Ziel, die Vorurteile gegenüber ledigen Müttern und deren Kindern abzubauen und auf eine Verbesserung ihrer rechtlichen und sozialen Lage hinzuwirken. Stöcker lernt den Berliner Rechtsanwalt Bruno Springer kennen, mit dem sie eine Lebensgemeinschaft bis zu seinem Tod eingeht. Herausgabe der Zeitschrift "Mutterschutz" (ab 1908: "Die neue Generation"), des Organs des "Bunds für Mutterschutz". Stöcker propagiert darin ihre Vorstellungen einer "neuen Ethik", deren Grundlage das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper und ihre Sexualität bildet. Ihrer Ansicht nach stellt nicht die Ehe, sondern Liebe die einzig legitime Basis jeder sexuellen Beziehung dar. Die ersten beiden Mütterheime des "Bunds für Mutterschutz" werden in Berlin und Frankfurt/Main eröffnet. 6.-9. Oktober: Auf Anregung Stöckers diskutiert die Generalversammlung des Bunds Deutscher Frauenvereine (BDF), die Straffreiheit von Abtreibungen und eine Streichung des §218 zu fordern. Der Vorschlag wird von der Mehrheit der Delegierten abgelehnt. 28./29. Juli: Stöcker nimmt am Internationalen Neomalthusianer-Kongress in Den Haag teil, auf dem Möglichkeiten der Regelung und Beschränkung von Geburten diskutiert werden. Sie vertritt in einem Vortrag das Recht der Frau auf Empfängnisverhütung. Der BDF lehnt den gegen den Willen Stöckers gestellten Aufnahmeantrag des "Bunds für Mutterschutz" aufgrund dessen sexualreformerischer Zielsetzungen ab. Sie nimmt als Delegierte am "Internationalen Frauenkongreß für einen dauernden Frieden" in Den Haag teil. 3. Dezember: Auf der konstituierenden Generalversammlung der pazifistischen Zentralstelle "Völkerrecht" wird Stöcker in den Vorstand gewählt. Teilnahme an der Internationalen Frauenfriedenstagung in Zürich und der Gründung der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit". Stöcker gehört zu den Begründern der "Internationale der Kriegsdienstgegner

Excerpt from a page describing this subject · 9,587 chars · not written by Vinony

Wikidata facts

Image
Dr. phil. Helene Stöcker c. 1903.png
Show 5 more facts
date of birth
1869-11-13
date of death
1943-02-24
Commons category
Helene Stöcker
name in native language
Helene Stöcker
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Connections

Categories