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Herbert Boeckl

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Also known as Herbert Böckl, herbert böckl

Austrian painter and sculptor (1894-1966)

Person · Open Library

Born
1894
Died
1966
Works
6

Top works

  • Boeckl
  • Herbert Boeckel, 1894-1966
  • 17 [i.e. Siebenzehn] Zeichnungen; 51 Bilder
  • Die Apokalypse
  • Herbert Boeckl, die Bilder und Zeichnungen zur Anatomie

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
United States
Active from
1920-10-08
Active to
1986-02-11
has german audiobooksscience fiction

via MusicBrainz · CC0

Described at

Maler Herbert Boeckl, klassische Moderne Wien, 20. Jahrhundert

Maler Herbert Boeckl, klassische Moderne Wien,20. Jahrhundert, expressionismus, belvedere, albertina, leopold museum, seckauer fresken

herbert-boeckl.at

★ Herbert Boeckl (Klagenfurt 3.6.1894–20.1.1966 Wien) gilt als einer der wichtigsten österreichischen Künstler des Expressionismus. Seine Weiterführung des sog. Frühexpressionismus des „malerischen Expressionismus“ (Gerhard Schmidt) gehört zu den interessantesten Positionen expressiver Gestaltungsmöglichkeiten der 1920er Jahre. Boeckls bildimmanenter Diskurs operiert dabei mit den klassischen Themen der Kunst – Porträt, Landschaft und Stillleben. Zu seinen Hauptwerken zählen heute „Die Verlobten“ (1918), „Liegender Frauenakt“ (1919), „Gruppe am Waldrand“ (1920, Leopold Museum), Die Anatomie“ (1931), die Erzberg-Serie (ab 1942), der Gobelin „Die Welt und der Mensch“ (1956–1958) sowie die Fresken der Engelskapelle der Abtei Seckau (1952–1960). Zeitlebens waren Studienreisen in viele Länder Europas und nach Nordafrika für Boeckls künstlerische Entwicklung und Inspiration von größter Bedeutung. Nachdem seine Bewerbung an der Wiener Akademie 1912 abgewiesen worden war, immatrikulierte Herbert Boeckl am 13. November an der Bauschule der Technischen Hochschule (heute: Technische Universität Wien). Zwischen 1912 und 1914 studierte Boeckl Architektur; er blieb bis zum Ende des Sommersemesters 1919 inskribiert. Während dieser Zeit nahm Boeckl Privatunterricht bei Adolf Loos. Schon während der Studienjahre beeindruckte sein zeichnerisches Talent. Bereits 1913 stellte Herbert Boeckl erstmals drei Arbeiten im Wiener Salon Pisko aus. Nach anfänglichen Versuchen in Anlehnung an Werke österreichischer Maler des 19. Jahrhunderts griff Boeckl bald Einflüsse des Symbolismus und Postimpressionismus auf (→ Postimpressionismus Pointillismus Divisionismus). Sein rasanter Entwicklungsprozess wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterbrochen. Nach Kriegsende kehrte Boeckl wieder nach Klagenfurt zurück, gab aber im Juni 1919 sein Architekturstudium endgültig zugunsten einer Karriere als Maler auf. Am 19. Juli 1919 heiraten Herbert Boeckl und Maria Plahna. Die Hochzeitsreise führte das Paar u.a. nach Nötsch, wo es Anton Kolig besuchte (→ Anton Kolig: Werk und Leben). Zwischen 1920 und 1941 kamen neun Kinder zu Welt: Martina (1920–1993), Maria (1924–1998), Felicitas (1926–1997), Charlotte (1928–2000), Leopold ( 1931), Oskar (1932–2010), Leonore (1935), Henriette (1938) und Richard (1941). Boeckl bezog ein Atelier in Klagenfurt, das er bis 1923 benutzte. Vermutlich stand Maria Plahna für den „Liegenden Frauenakt“ (1919, Leopold Museum, Wien) Modell. Ende des Jahre 1918 entwickelte der Kärntner Maler einen charakteristischen Stil, der von einer schwarzen Umrisslinie und bunten Farbflecken auf weißem Grund gekennzeichnet ist. Boeckl arbeitete an der Grenze zu Ungegenständlichkeit, ohne diese je zu übertreten.

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Herbert
Gender
male
Citizenship
Austria
Place of death
Vienna
Educated at
TU Wien
Political party
Nazi Party
Languages spoken
German
Official website
herbert-boeckl.at
Show 12 more facts
Commons category
Herbert Boeckl
manner of death
natural causes
date of birth
1894-06-03
date of death
1966-01-20
Commons gallery
Herbert Boeckl
has works in the collection
Wallraf–Richartz Museum
start of work period
1909-01-01
end of work period
1966-01-01
described at URL
herbert-boeckl.at
Sources (6)

via Wikidata · CC0