Herbert Gollnow
Sign in to saveGerman military personnel (1911–1943)
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- Person
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- Male
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- 1920-10-08
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- Speeded-Up Robust Features (SURF)
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- Global and regional mortality from 235 causes of death for 20 age groups in 1990 and 2010: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2010
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- A Behavioral Model of Rational Choice
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- Global burden of 87 risk factors in 204 countries and territories, 1990–2019: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2019
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Herbert Gollnow | Stolpersteine in Berlin
stolpersteine-berlin.de →Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Herbert Gollnow, geboren am 13. Juli 1911, lebte zuletzt in der Feldzeugmeisterstraße 5 in NW 21, Berlin-Tiergarten. Vom 1. Mai 1931 bis zum 5. Dezember 1938 war Gollnow bei der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DR) tätig, zunächst in der Reichsbahndirektion Osten in Frankfurt/Oder. Er übte dort verschiedene Tätigkeiten aus und hatte 1938 den Dienstgrad eines Reichsbahninspektors inne. Seine Tätigkeit bei der DR wurde für die Zeit von Mai 1936 bis Juni 1937 wegen Militärdienst (Fliegerausbildungskommando) unterbrochen. Den Kriegsdienst verließ er mit dem Rang eines Feldwebels. Er war seit 1933 Mitglied der NSDAP und kurzzeitig auch Mitglied der SS. Am 5. Dezember 1938 ging der ehrgeizige junge Herbert Gollnow auf eigenen Wunsch in den Dienst des Auswärtigen Amtes, wo er schließlich am 19. August 1939 durch Außenminister Ribbentrop zum Konsularsekretär ernannt wurde. Die Akten zu seiner Tätigkeit im Auswärtigen Amt enden weitgehend mit diesen Angaben. Lediglich zu Beginn des Jahres 1943 verweisen einzelne Schreiben verschiedener Nazidienststellen darauf, dass Herbert Gollnow „in Abgang gebracht worden ist. Nähere Angaben sollen von der neuen Dienststelle, die nicht bekannt ist, oder von dort zu erfragen sein“. Die Reichskasse forderte nunmehr vom Auswärtigen Amt die zu viel gezahlten Bezüge zurück. Noch während seiner Tätigkeit im Auswärtigen Amt bekam er Englischunterricht vermittelt. Seine Englischlehrerin war die Amerikanerin Mildred Harnack, die ihn mit der Schulze-Boysen-Harnack-Widerstandsgruppe (sog. „Rote Kapelle“) bekannt machte. Mildred Harnack war die Ehefrau von Arvid Harnack, einer der führenden Persönlichkeiten der Widerstandsgruppe. Durch dessen Freund und Mitstreiter Harro Schulze-Boysen wurde Herbert Gollnow, immer noch und bis zu seinem Tode Mitarbeiter des AA bleibend, zum Oberkommando der Wehrmacht vermittelt, wo er schließlich im Amt Abwehr/Ausland in Berlin (Durchführung von Sabotageaktionen an der Südfront) arbeitete, von dort jedoch auch seine Informationen an die Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ leitete. Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber in verwendet werden.
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