Skip to content
EntityQ948806· pop 25· linked from 193 articles

Hyperämie

Sign in to save

Also known as hyperemia

übermäßiges Blutangebot in einem Organ oder einem Gewebe

Key facts

Medical condition (new).name
Hyperemia
Medical condition (new).image
Erythema_elevatum_diutinum_on_hand.jpg
Medical condition (new).synonyms
Hyperæmia, hyperemia
Medical condition (new).caption
Redness can be a symptom of hyperaemia.
Medical condition (new).symptoms
Increase of blood flow and erythema

via Wikipedia infobox

Research

19,154 papers

via PubMed

Wikidata facts

Instance of
symptom or sign
Show 2 more facts
drug or therapy used for treatment
tetrahydrozoline
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Eine Hyperämie ist ein übermäßiges Blutangebot in einem Organ oder Gewebe, meistens bedingt durch Gefäßweitstellung. Eine Hyperämie ist das Gegenteil einer Ischämie. Eine Hyperämie entsteht durch eine Reizung. Dies kann endogen als Entzündungsvorgang im Rahmen einer Infektion vorkommen oder bei Anomalien des Blutkreislaufs. Ein exogenes Auftreten ist durch körperfremde Reizstoffe möglich. In der Haut entsteht beispielsweise eine Hyperämie, nachdem eine durchblutungsfördernde Salbe aufgetragen wurde. Dies wird unter anderem zur Arterialisierung des Blutes bei der kapillären Blutgasanalyse angewandt. Eine reaktive Hyperämie entsteht bei der Messung der maximalen Durchblutung, durch Stauung des Blutflusses mit einer Blutdruckmanschette und anschließende Verringerung des Manschettendruckes. Nach einem Kältereiz kann es zur reaktiven Hyperämie kommen. Im Rahmen des Morbus Raynaud kann es häufig zu einer schmerzhaften Hyperämie kommen. In der Pathologie wird begrifflich zwischen aktiver und passiver Hyperämie differenziert. Eine aktive Hyperämie kann z. B. im Rahmen einer Entzündung durch Freisetzung vasoaktiver Substanzen (u. a. Histamin) auftreten oder aber neurogenen Ursprungs sein (Emotionen, Sport). Eine passive Hyperämie ist Folge einer Einschränkung des Blutabflusses aus einem Gewebe (venöse Blutstauung), z. B. im Rahmen einer Herzinsuffizienz (systemisch), einer Leberzirrhose (portal) oder einer Thrombose (lokal). Eine persistierende passive Hyperämie führt zur Ausbildung von Ödemen. Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA