Hyperämie
Sign in to saveAlso known as hyperemia
übermäßiges Blutangebot in einem Organ oder einem Gewebe
Key facts
- Medical condition (new).name
- Hyperemia
- Medical condition (new).image
- Erythema_elevatum_diutinum_on_hand.jpg
- Medical condition (new).synonyms
- Hyperæmia, hyperemia
- Medical condition (new).caption
- Redness can be a symptom of hyperaemia.
- Medical condition (new).symptoms
- Increase of blood flow and erythema
via Wikipedia infobox
Research
19,154 papers- Hyperaemia.Journal of tissue viability · 1998
- Exercise hyperaemia in the heart: the search for the dilator mechanism.The Journal of physiology · 2007
- Blanching and non-blanching hyperaemia.Journal of wound care · 1999
- Reactive hyperaemia augments local heat-induced skin hyperaemia.Experimental physiology · 2022
- Exercise hyperaemia: is anything obligatory but the hyperaemia?The Journal of physiology · 2007
via PubMed
Wikidata facts
- Instance of
- symptom or sign
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- drug or therapy used for treatment
- tetrahydrozoline
- exact match
- purl.obolibrary.org/obo/SYMP_0000299
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Eine Hyperämie ist ein übermäßiges Blutangebot in einem Organ oder Gewebe, meistens bedingt durch Gefäßweitstellung. Eine Hyperämie ist das Gegenteil einer Ischämie. Eine Hyperämie entsteht durch eine Reizung. Dies kann endogen als Entzündungsvorgang im Rahmen einer Infektion vorkommen oder bei Anomalien des Blutkreislaufs. Ein exogenes Auftreten ist durch körperfremde Reizstoffe möglich. In der Haut entsteht beispielsweise eine Hyperämie, nachdem eine durchblutungsfördernde Salbe aufgetragen wurde. Dies wird unter anderem zur Arterialisierung des Blutes bei der kapillären Blutgasanalyse angewandt. Eine reaktive Hyperämie entsteht bei der Messung der maximalen Durchblutung, durch Stauung des Blutflusses mit einer Blutdruckmanschette und anschließende Verringerung des Manschettendruckes. Nach einem Kältereiz kann es zur reaktiven Hyperämie kommen. Im Rahmen des Morbus Raynaud kann es häufig zu einer schmerzhaften Hyperämie kommen. In der Pathologie wird begrifflich zwischen aktiver und passiver Hyperämie differenziert. Eine aktive Hyperämie kann z. B. im Rahmen einer Entzündung durch Freisetzung vasoaktiver Substanzen (u. a. Histamin) auftreten oder aber neurogenen Ursprungs sein (Emotionen, Sport). Eine passive Hyperämie ist Folge einer Einschränkung des Blutabflusses aus einem Gewebe (venöse Blutstauung), z. B. im Rahmen einer Herzinsuffizienz (systemisch), einer Leberzirrhose (portal) oder einer Thrombose (lokal). Eine persistierende passive Hyperämie führt zur Ausbildung von Ödemen. Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA