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Hyperkapnie

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erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut

Key facts

Medical condition (new).name
Hypercapnia
Medical condition (new).image
Main symptoms of carbon dioxide toxicity.svg
Medical condition (new).image_size
300px
Medical condition (new).alt
Symptoms of hypercapnia
Medical condition (new).caption
Main symptoms of carbon dioxide toxicity, by increasing volume percent in air.
Medical condition (new).field
Pulmonology, critical care medicine
Medical condition (new).synonyms
Hypercarbia, CO2 retention, carbon dioxide poisoning

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Article · Deutsch

Unter Hyperkapnie (von Griechisch ὑπέρ „über“ und καπνός „Dunst, Rauch, Gas“) versteht man einen erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut. Dieser kann über den Partialdruck definiert werden; der normale Wert (Kohlenstoffdioxid-Partialdruck im menschlichen Blut) liegt bei 40 mmHg für Arterialblut (normaler paCO2: 32–45 mmHg bzw. 4,27–6,40 kPa). Ab einem Wert von zirka 45 mmHg spricht man von einer Hyperkapnie. Es gibt Menschen, die durch eine chronische Minderfunktion ihrer Atmung eine dauerhafte Hyperkapnie aufweisen und daran adaptiert sind. Ab einem Wert von zirka 60 mmHg kommt es zu einer zunehmenden CO2-Narkose. Die Höhe dieses Druckes ist von zwei Faktoren bestimmt: 1. * der Produktion von Kohlenstoffdioxid 2. * der Abatmung von Kohlenstoffdioxid (alveoläre Ventilation) Eine erhöhte Produktion von Kohlenstoffdioxid kann in der Regel „abgeatmet“ werden, es sei denn, es liegen pathologische Umstände vor (z. B. erniedrigte Compliance). Der erhöhte Kohlenstoffdioxid-Partialdruck führt vor allem zu respiratorischer Azidose. Das Antonym zu Hyperkapnie, also ein zu niedriger Kohlenstoffdioxidgehalt des Blutes, wird als Hypokapnie bezeichnet.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA