Also known as joint stereo, joint frequency encoding, M/S stereo coding
audio engineering technique consisting of joining of several channels of similar information
In der digitalen Tonverarbeitung können durch Kanalkopplung Abhängigkeiten zwischen Mehrkanaltonsignalen ausgenutzt werden, um eine kompaktere Darstellung zu erhalten (digitale Audiodatenkompression). Die wiederholte Beschreibung gemeinsamer Inhalte wird vermieden, indem in einen Kanal nur die Information über den Unterschied zu einem vorhandenen Kanal oder zu einem neuen Mittenkanal geschrieben wird. Am gebräuchlichsten ist auch mit steigender Verbreitung von Mehrkanalsystemen die Zweikanalkonfiguration, also im Bereich der Stereophonie. Entsprechend häufig ist von englisch Joint Stereo (kurz: JS) und ihren Spielarten wie der Pegeldifferenzstereophonie, mid/side stereo (englisch) und dem parametrischen Stereo die Rede. Diese Spielarten haben ihre Entsprechung in der traditionellen Tontechnik, beispielsweise als Intensitätsstereofonie und MS-Stereofonie. Sie gehen teils mit unterschiedlich starken Klangverlusten einher. Viele Anwender kennen nur das verlustfreie MS-Verfahren. Die Differenzsignale können * verlustfrei gespeichert werden (verlustfreie Kopplung) oder * quantisiert und entsprechend verlustbehaftet kodiert werden; dabei fällt das Quantisierungsrauschen ins Zentrum des Stereoklangbildes, wo es gut vom restlichen Signal maskiert wird.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).