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Kappelrodeck

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Kappelrodeck () is a town in Western Baden-Württemberg, Germany and belongs to the district of Ortenau. It is located at the western hillslope of the Black Forest in the valley Achertal. It is about 20 kilometres to the north of Offenburg and about 20 kilometres to the south of Baden-Baden. In clear weather, the city of Strasbourg in France can be seen which is roughly 25 kilometres to the west of Kappelrodeck.

Key facts

German location.image_coa
DEU Kappelrodeck COA.svg
German location.image_plan
Kappelrodeck in OG.svg
German location.state
Baden-Württemberg
German location.region
Freiburg
German location.district
Ortenaukreis
German location.elevation
220
German location.area
17.93
German location.postal_code
77873–77876
German location.area_code
07842
German location.licence
OG, BH, KEL, LR, WOL
German location.Gemeindeschlüssel
08 3 17 056
German location.divisions
2 Ortsteile
German location.mayor
Stefan Hattenbach
German location.leader_term
2017–25

via Wikipedia infobox

Described at

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leo-bw.de

Die Gemeinde Kappelrodeck liegt im nördlichen Teil des Ortenaukreises. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom mittleren Achertal aus nach Nordosten und Südwesten bis auf die Höhen des nördlichen Talschwarzwaldes. Die stark gegliederten Hänge werden im sonnenbeschienen Bereich bis in die Höhen für den Rebbau genutzt. Naturräumlich gehört das Gebiet mit seinem westlichen Teil zur übergreifenden Einheit der Ortenau-Bühler Vorberge, mit dem östlichen Teil zum Nördlichen Talschwarzwald. Der höchste Punkt liegt auf 220,87 m, der tiefste Punkt auf 210,78 m. Die Gemeinde Kappelrodeck besteht aus dem Hauptort und der ehemals selbstständigen Gemeinde Waldulm sowie 33 weiteren Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern. Die erste urkundliche Erwähnung ist für 1349 nachgewiesen, doch wird bereits 1244 Waldulm erwähnt. 1318 verkaufte das Kloster St. Georgen seinen Dinghof in Kappelrodeck mit allen Rechten und Patronat an den Bischof von Straßburg. Das zum St. Georgenhof in Oberkappel gehörige Hubgericht war wohl Ausgangspuntk der straßburgischen Herrschaft. Kappelrodeck bildete fortan ein eigenes Gericht in der Herrschaft Oberkirch. 1803 fiel die Gemeinde an Baden, das sie dem Amt Achern zuwies. 1924 kam sie zum Bezirksamt, ab 1939 Landkreis Bühl und gehört seit 1973 zum Ortenaukreis. Waldulm wurde 1974 mit Kappelrodeck vereinigt. Die Gemeinde bildet mit den Nachbargemeinden Ottenhöfen und Seebach den Gemeindeverwaltungsverband Kappelrodeck. 1994 feierte Waldulm sein 750-jähriges und 1999 Kappelrodeck sein 650-jähriges Ortsjubiläum. Im selben Jahr konnte die für die Gemeinde und die Ortsentwicklung so wichtige, jahrzehntelang angestrebte Umgehungsstraße dem Verkehr übergeben werden. Der Hauptort hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstanden am westlichen und nördlichen Ortsrand größere Neubaugebiete, die in den ausgehenden 70er Jahren bis in die Gegenwart durch weitere Flächen im Nordwesten ergänzt wurden. Hier entstand auch ein größeres Gewerbegebiet. Auch am Nordrand des Ortsteiles Waldulm wurden nach Kriegsende neue Bauflächen ausgewiesen, die die Siedlungsfläche hier fast verdoppelten. In den ausgehenden 70er Jahren entstanden weitere Siedlungsgebiete nach Norden. Zugleich wurde zwischen den beiden Ortsteilen ein neues Areal am Schloßberg erschlossen. Heute verfügt Kappelrodeck über zwei Baugebiete, das Baugebiet „Schloßacker“ im Ortsteil Kappelrodeck und das Baugebiet „Dorfbündt“ in Waldulm. Im Gewerbegebiet „Kohlmatt“ stehen noch weitere Entwicklungsflächen für Unternehmen zur Verfügung. Kappelrodeck ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Über die seit 1898 bestehende Achertalbahn, eine Nebenlinie der Rheinbahn nach Achern und Ottenhöfen, besteht Anschluss an das Fernbahnnetz. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien innerhalb der TGO – Tarifverbund Ortenau GmbH. Das Gemeindegebiet zieht vom mittleren Achertal aus nach Nordosten und Südwesten auf die Höhen des Nördlichen Talschwarzwalds. Auf den Granitverwitterungsböden der reich gegliederten Hänge gedeihen in sonnigen Lagen Reben bis in größere Höhen. Vom Dorf Kappelrodeck aus abwärts erweitert sich das Achertal zu einem breiten Sohlental. Parallel zu ihm fließt der Fautenbach, dessen oberes Einzugsgebiet die Gemarkung Waldulm bildet, zur Rheinebene. In Rot ein verbreiterter silberner (weißer) Schrägbalken, belegt von einer roten Kirche mit rechtsstehendem Turm und schwarzem Dach. Der Ort hat seinen Namen von der später zur Pfarrkirche erhobenen Nikolauskapelle unterhalb der Burg Rodeck. Die Burg, seit 1379 je zur Hälfte im Besitz des Hochstifts Straßburg und der Markgrafen von Baden, wurde 1419 ganz badisch, während das Hochstift die Dorfherrschaft erwerben konnte. Diese Rechtsverhältnisse spiegelten sich in dem seit 1481 belegten Siegel des Gerichts Kappelrodeck, zu dem neben vier weiteren Orten auch das am 1. Januar 1974 nach Kappelrodeck eingemeindete Waldulm gehörte. Das Siegel zeigte unter anderem den straßburgi

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Wikidata facts

Population
6283
Area
17.93
Elevation
215
Official website
www.kappelrodeck.de
Image
Kappelrodeck mit der Kirche St. Nikolaus.jpg
Dialing code
07842
Licence plate code
OG
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Sources (7)

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~1 min read

Article

5 sections
Contents
  • History
  • Demographics
  • See also
  • References
  • External links

Kappelrodeck () is a town in Western Baden-Württemberg, Germany and belongs to the district of Ortenau. It is located at the western hillslope of the Black Forest in the valley Achertal. It is about 20 kilometres to the north of Offenburg and about 20 kilometres to the south of Baden-Baden. In clear weather, the city of Strasbourg in France can be seen which is roughly 25 kilometres to the west of Kappelrodeck.

==History== Kappelrodeck was mentioned as A Capelle apud Rodecke in a document dated 1349. The town part Waldulm was documented a 100 years prior in 1244. The name relates to a chapel that was located below the castle Rodeck. Initially, Kappelrodeck was part of the land controlled by the prince-bishop of Strasbourg. During the Thirty Years' War and the French revolution, Kappelrodeck suffered from cruelties by every side. In 1803, Kappelrodeck was transferred to the house of Baden. In 1898, it was connected to the railway system. During the two world wars, the town itself was spared. After the second world war, it became part of the French zone.

On the map

2 mapped locations

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