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Nordrach () is a municipality in the district of Ortenau in Baden-Württemberg in Germany. Nearly 80% of its area is forested, part of the Black Forest.

Key facts

German location.image_coa
DEU Nordrach COA.svg
German location.image_plan
Nordrach in OG.svg
German location.state
Baden-Württemberg
German location.region
Freiburg
German location.district
Ortenaukreis
German location.elevation
297
German location.area
37.75
German location.postal_code
77787
German location.area_code
07838
German location.licence
OG, BH, KEL, LR, WOL
German location.Gemeindeschlüssel
08 3 17 085
German location.website
www.nordrach.de
German location.mayor
Carsten Erhardt
German location.leader_term
2023–31
German location.party
FDP

via Wikipedia infobox

Described at

Informationen zum Ort Nordrach mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online

leo-bw.de

In unmittelbarer Nachbarschaft der Städte Gegenbach bzw. Zell am Harmersbach nimmt die Gemeinde im Nordracher Wald des Mittleren Schwarzwalds nahezu das gesamte Nordrachtal, eines Nebenbachs des Harmersbachs, ein. In dem Granitgebiet steigen die Kämme der nordwestlichen Talseite am Siedigkopf bis 878 m und am Mooskopf, wo seit 1890 der Moosturm eine herrliche Aussicht bietet, auf 871 m über NN an, bleiben auf der gegenüberliegenden Seite aber meist etwas niedriger (Täschenkopf: 824 m). Im Nordrachtal fallen die Höhen dann bis auf 251 m ab. Die steilen Berghänge tragen dichten Mischwald, nur die flacheren Hangpartien, wo ertragsreichere braune Waldböden anstehen, und die nährstoffreichen Schwemmböden im Tal werden landwirtschaftlich genutzt, heute überwiegend im Nebenerwerb. Mit Einzelhöfen, Häuserverdichtungen und kleinen Kernen zieht sich die Siedlungsfläche den gesamten Talraum hinauf. Das Zentrum des Ortes befindet sich ‚Im (Unter-) Dorf‘, wo Rathaus, die mächtige neugotische katholische Kirche, Pfarrhaus, Schulhaus und Turn- und Festhalle, aber auch der Kurpark, das große Hotel, das Puppenmuseum zu finden sind und sich die wichtigsten Versorgungs- und Kureinrichtungen (u.a. zwei Kliniken) des ganz auf Erholungsverkehr eingestellten, staatlich anerkannten Luftkurortes konzentrieren. Eine weitere Rehabilitationsklinik des ursprünglich als Lungenheilstätte bekannt gewordenen Ortes steht in der ‚Nordrach-Kolonie‘, einem Siedlungsteil im hintersten Nordrachtal. Das Unterdorf ist der einzige Bereich, wo Neubausiedlungen seit Mitte der 1970er Jahre das Siedlungsband erweiterten. Auch einige wenige Gewerbebetriebe haben sich hier niedergelassen, eines mit größerer Fläche am südlichen Rand des Unterdorfes. Die Gemeinde wird von der K5354 erschlossen, die von Zell im Süden kommend das Nordrachtal durchzieht. 1803 fiel die Gemeinde an Baden, gehörte zu den Bezirksämtern Gengenbach und Offenburg (ab 1857), kam 1936 zum Landkreis Wolfach und 1973 zum Ortenaukreis. Die Gemarkung umfaßt den Einzugsbereich der oberen und mittleren Nordrach im Gneisgebiet des Mittleren Schwarzwalds, das hier durch einen großen Nordracher Granitstock und durch zahlreiche Granitgänge unterbrochen wird. Der obere Talabschnitt mit seinem reich verzweigten Netz von Seitentälern ist in die Gneise eingeschnitten. Im Granit des mittleren Talabschnitts konnte das Haupttal zwar eine Sohle ausbilden, aber insbesondere die rechtsseitigen Nebentälchen schneiden sich nur als kurze Kerben ein, da die unmittelbar zur Kinzig fließenden Bäche (Hüttersbach, Schwaibach) die Wasserscheide nahe zur Nordrach verlegt haben. Im Norden und Osten der Gemarkung steigt über dem Grundgebirgssockel rahmenartig und gering zertalt die Buntsandsteinstufe des Mooswalds mit blockstreuübersäten Hängen an. In ihrem Bereich ist die Walddecke geschlossen, in den Grundgebirgstälern sind die unteren und mittleren Hangpartien offen, besonders soweit sie lehmverkleidet sind. Das Nordrachtal ist fast durchgehend, aber locker besiedelt. Einzelhöfe in Hanglagen und auf den Schwemmfächern der Nebenbäche wechseln mit Weilern auf dem Talboden. Sanatorien bevorzugen Lagen an höheren Hängen. Im Bereich Nordrach-Dorf, Ernsbach sowie Nordrach-Fabrik und Heilstätte ist die Bebauung dichter. Zahlreiche Einzelhöfe und Hofgruppen liegen auch in den Seitentälern und an abgelegenen Hängen in geschützten Mulden. In Silber (Weiß) auf grünem Schildfuß der rot bekleidete Heilige Ulrich mit goldener (gelber) Mitra, in der Rechten einen silbernen (weißen) Fisch, in der Linken einen schwarzen Krummstab mit nach außen gekehrter goldener (gelber) Krümme haltend. Der Ort gehörte bis 1803 zu den Landstäben der Reichsstadt Zell am Harmersbach. Erst nach dem Anfall an Baden beginnt die eigene Siegelführung der Gemeinde, deren erster Prägestempel mit der Umschrift SIGILUM DER KURBADISCHEN VOGTEI NORDERACH 1805 und dem badischen Schrägbalken im vorderen Feld eines gespaltenen ovalen Schildes auf die neuen politischen Verhältni

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Wikidata facts

Population
2026
Area
37.75
Elevation
317
Official website
www.nordrach.de
Image
Nordrach Schanzbachstraße.jpg
Dialing code
07838
Licence plate code
OG
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Sources (7)

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2 sections
Contents
  • Demographics
  • References

Nordrach () is a municipality in the district of Ortenau in Baden-Württemberg in Germany. Nearly 80% of its area is forested, part of the Black Forest.

Dr. Otto Walther and his wife, Dr. Hope Adams, founded a hospital for treatment of tuberculosis nearby, the Nordrach Clinic, in the late 19th century. She was the first woman in Germany to be granted a licence to practice as a doctor.

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