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Konrad Heiden

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German journalist and historian (1901–1966)

Person · Open Library

Born
1901
Died
1966
Works
25

Top works

  • Tyskland i fara, novemberpogromen 1938
  • Der Fuehrer; Hitler's rise to power
  • Histoire du national socialisme, 1919-1934
  • Hitler
  • Les vêpres hitleriennes

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Group
Origin
Czechia
Active from
2003
black metalexperimentalmelodic black metalmetalpost-metalprogressive black metal

via MusicBrainz · CC0

Quotes

  • The Nazi party had been too hasty in incorporating the word ‘Socialist’ in its title, Hitler indeed wished it to be ‘Social Revolutionary.’
  • Hitler expressed it in a form which made it intelligible to the masses. ‘We do not want any other god than Germany itself. It is essential to have fanatical faith and hope and love in and for Germany.’
  • At Munich, at the time of the Soviet Republic, he [Hitler] interceded with his comrades on behalf of the Social-Democratic Government and, in heated discussions, espoused the cause of Social Democracy against that of the Communists.
  • They could resign themselves to the Republic no less than the big industrialists, who did not favour the various abortive revolts and did not, for the most part, encourage National-Socialism.
  • Before the war [World War I] the anti-Semitic movement was of no political importance in Germany.
  • At length a force of three million S.A. men was pushing on behind him [Röhm], and God knew whither they were pushing. There were large numbers of Communists and Social Democrats among them; many of the storm troopers were called ‘beefsteaks—brown and red within. Jest were retailed such as the following: one S.A. man says to another: ‘In our storm troop there are three Nazis, but we shall soon have spewed them out.

via Wikiquote · CC BY-SA

Described at

Heiden, Konrad (1901-1966) – Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur 1933 bis 1949

fruehe-texte-holocaustliteratur.de

Name Heiden, Konrad Namensvarianten Bredow, Klaus, Silbermann, David, Baer, Kurt Geschlecht männlich Geburtsdatum 7. August 1901 Geburtsort München Sterbedatum 18. Juli 1966 Sterbeort New York Tätigkeit Journalist, Publizist, Schriftsteller, Autor Externe Referenzen Konrad Heiden (geb. 07.08.1901 in München, gest. 18.06.1966 in New York) wuchs in einer politisch und gesellschaftlich engagierten Familie auf. Seine Mutter, Lea Heiden-Deutschmann, stammte aus einer jüdischen Familie und war bis zu ihrem Tod 1906 in der Frauenbildungsarbeit der Arbeiterbewegung aktiv. Heidens Vater Johannes war als Arbeitersekretär in Frankfurt tätig. Konrad Heiden studierte in München, wo er bereits in den frühen zwanziger Jahren auf Hitler und die NSDAP aufmerksam wurde und sich im Republikanischen Studentenbund für die Demokratie in Deutschland engagierte. Ab 1923 berichtete er für die „Frankfurter Zeitung“ aus München, immer wieder auch über den Nationalsozialismus. In den frühen dreißiger Jahren wechselte Heiden zur „Vossischen Zeitung“. Ende 1932 veröffentlichte er im Rowohlt Verlag ein Buch über die Geschichte des Nationalsozialismus, das schnell zu einem Erfolg wurde. Im Frühjahr 1933 floh Heiden nach Zürich und ging von dort wenige Monate später nach Saarbrücken, wo er wiederum als Journalist arbeitete und sich gegen eine Rückkehr des Saargebiets zum Deutschen Reich engagierte. Nach der Volksabstimmung im Januar 1935, deren Ergebnis der Anschluss des Saargebiets an das Deutsche Reich war, floh Heiden nach Frankreich. Hier arbeitete er für die Exil-Zeitschrift „Das Neue Tage-Buch“ von Leopold Schwarzschild und publizierte 1935 und 1937 seine zweibändige Hitler-Biographie, die rasch ein internationaler Bestseller wurde. 1939 veröffentlichte er auf Englisch, Französisch und Schwedisch einen Bericht über den Novemberpogrom in Deutschland. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Heiden in Frankreich als ‚feindlicher Ausländer‘ zeitweise von den französischen Behörden interniert, konnte sich aber im Herbst 1940 über Spanien nach Portugal retten, von wo er im Oktober 1940 in die USA reiste. Dort setzte Heiden seine publizistische Arbeit fort und veröffentlichte 1944 mit „Der Fuehrer“ sein erfolgreichstes und zugleich letztes Buch. Nach dem Krieg arbeitete er vor allem für deutsche Rundfunksender, für die er wöchentliche Berichte über das politische und gesellschaftliche Leben in den USA verfasste. Heiden, der seit Mitte der fünfziger Jahre zunehmend unter einer Parkinson-Erkrankung litt, fiel das Arbeiten immer schwerer; mehrere Buchprojekte blieben unvollendet. Im Juni 1966 erlag er schließlich seiner Krankheit und starb in New York. Roth, Markus: Konrad Heiden (1901-1966). Annäherungen an Leben und Werk. In: Roth, Markus/Feuchert Sascha und Christiane Weber (Hg.): Heiden, Konrad: Eine Nacht im November 1938. Ein zeitgenössischer Bericht. Göttingen 2013, S. 135-172.

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