Layamon
Sign in to saveAlso known as Laȝamon, Laghamon
britannischer Dichter, schrieb eine Geschichte Englands
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Layamon was a male poet, writer, and priest from the Kingdom of England. He worked in the field of medieval literature and wrote in Middle English and the English language. He was affiliated with the Catholic Church. His work period spanned from 1200 to 1300.
His notable works include the Brut, Le gesta di Artù, Layamons Brut, the Chronicle of Britain, and Arthurian Chronicles Roman De Brut. He is described by sources such as The Nuttall Encyclopædia and the Encyclopædia Britannica 11th edition. Layamon was born in the 12th century and died on January 1, 1300.
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Person · Open Library
- Born
- 12th
- Died
- 13th cent.
- Works
- 27
Top works
- Brut
- Le gesta di Artù
- Layamons Brut, or Chronicle of Britain
- Layamons Brut
- Arthurian Chronicles Roman De Brut
via Open Library + Wikidata
Wikidata facts
- Instance of
- human
- Gender
- male
- Citizenship
- Kingdom of England
- Occupation
- priest
- Languages spoken
- English language
- Religion
- Catholic Church
- Field of work
- medieval literature
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- date of death
- 1300-01-01
- date of birth
- 1200-01-01
- described by source
- Encyclopædia Britannica 11th edition
- end of work period
- 1300-00-00
- start of work period
- 1200-00-00
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Layamon (engl. ˈlaɪ.əmən, mittelenglisch: ˈlaɣamon) war ein Dichter des frühen 13. Jahrhunderts. Sein Versroman Brut (entstanden zwischen ca. 1200 und ca. 1215) ist eine Geschichte Englands, geschrieben in 16.120 alliterierenden Langzeilen in mittelenglischer Sprache. Er behandelt die sagenhafte Geschichte Britanniens von Brutus' Ankunft nach dem Untergang Trojas über die Geschichte von König Artus und seiner Tafelrunde, seinen Sieg über die Römer in Frankreich, die angelsächsische Landnahme und die Vertreibung der Briten nach Wales bis zum Tode (689), des letzten Königs der Briten. Damit stellt er die erste Bearbeitung des Artusstoffes in englischer Sprache dar. Überliefert ist der Text in zwei Handschriften des 13. Jahrhunderts, von denen Cotton Caligula A IX die verlässlichere ist. Obwohl er auf dem Roman de Brut von Wace in normannischem Französisch beruht, ist Layamons Versroman bemerkenswert für seinen Reichtum an angelsächsischem Vokabular. Der Forscher Roger S. Loomis zählte 150 Begriffe in den 32.200 Versen. Stil und Erzähltechnik verwandeln die höfische französische Vorlage in eine heroisierende und archaisierende, an altenglische Traditionen angelehnte Erzählung. Alles Normannische lehnt der Dichter ab; das Magische erscheint ihm wichtiger als die höfischen Umgangsformen. Layamon beschreibt sich selbst als Priester, der in Ernley (heute Arley Regis) bei Bewdley in Worcestershire lebt und zahlreiche Reisen unternommen hat. Mit seinem Werk trug er maßgeblich zur Wiederbelebung der englischen Schriftsprache auf der Basis der Umgangssprache und damit zur Kontinuität einer gemeinsamen keltisch-britischen und angelsächsischen Kultur bei, die von den Normannen unterdrückt wurde. Sein Gedicht lieferte die Vorlage für spätere Schriftsteller, Thomas Malory eingeschlossen.
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