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Lepidurus
EntityQ139749· pop 18· linked from 34 articles

Gattung der Familie Triopsidae

Species

Genus

  1. PhylumArthropoda
  2. ClassBranchiopoda
  3. OrderNotostraca
  4. FamilyTriopsidae
Habitatfreshwater

via

Museum specimens

Specimen records
98
With media
5
Family
Triopsidae
Collections
USNM, CASC, YPM, CAS, NMV, CMN
Recorded in
Canada, Mongolia, United States, Australia, Sweden

Wikidata facts

Instance of
taxon
Parent taxon
Triopsidae
Image
LepidurusGlacialis.png
Show 6 more facts
taxon rank
genus
taxon name
Lepidurus
Commons category
Lepidurus
topic's main category
Category:Lepidurus
taxon author citation
Leach, 1819
start time
298900000-
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Gattung Lepidurus gehört innerhalb der Klasse der Kiemenfuß- oder Blattfußkrebse (Branchiopoda) zu den Rückenschalern oder Schildkrebsen (Notostraca). Von der morphologisch sonst recht ähnlichen Schwestergattung Triops unterscheidet sich Lepidurus durch das Vorhandensein einer Supra-Analplatte zwischen den Ästen der Furca am Hinterleib (Abdomen). Die „Dauereier“ von Lepidurus (eigentlich encystierte, also verkapselte Embryonen in der Diapause) bleiben wie die anderer Rückenschaler über viele Jahre schlupffähig und können dabei lange Trockenphasen überdauern. Die Gattung Lepidurus ist weltweit verbreitet, eine Art – der Schuppenschwanz (Lepidurus apus) – kommt in Mittel- und Südeuropa vor. Dieser Krebs erscheint im zeitigen Frühjahr und lebt bei Wassertemperaturen bis 15 °C in nur kurzzeitig bestehenden (sogenannten astatischen) Stillgewässern, vor allem in Schmelzwasser-, Überflutungs- und Qualmwassertümpeln innerhalb von Auengebieten. Er wird als ausgesprochene Kaltwasser- und Frühjahrsform („Frühjahrs-Schildkrebs“) deutlich früher aktiv als der wärmeliebende Triops cancriformis („Sommer-Schildkrebs“) und verschwindet, sobald die Temperaturen für die andere Art günstig werden. Eine solche zeitlich gegliederte Form der Biotopnutzung minimiert die zwischenartliche Konkurrenz. Die Habitate von Lepidurus apus – oft sehr unscheinbare Tümpel und Pfützen in Wiesen – sind zunehmend von Biotopzerstörung wie Flächenentwässerung oder Verfüllung bedroht. Die Klassifikation der Arten wie auch der Unterarten ist in der Literatur nicht einheitlich geregelt, die Gültigkeit einiger Arten steht in Frage.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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