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Margarete Buber-Neumann was a German writer, journalist, resistance fighter, and secretary. Born Margarete Thüring in Potsdam in 1901, she later adopted the married name Margarete Buber. She was a member of the Communist Party of Germany, the Social Democratic Party of Germany, and the Christian Democratic Union. Her affiliations included the Wandervogel and the Young Communist League of Germany. She was unmarried partner to and later married Heinz Neumann.
Buber-Neumann was detained at the Ravensbrück concentration camp and the Lubyanka Building. She died in Frankfurt in 1989 and is buried in the Frankfurt Main Cemetery. Her notable works include *Ich kann nicht mehr*, *Déportée en Sibérie*, *Mirovai︠a︡ revoli︠u︡t︠s︡ii︠a︡ i Stalinskiĭ rezhim*, *Als Gefangene bei Stalin und Hitler*, and *Prisionera de Stalin y Hitler*. She wrote in German and resided in Heidelberg and Potsdam.
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Person · Open Library
- Born
- 1901
- Died
- 1989
- Works
- 31
Top works
- Ich kann nicht mehr
- Déportée en Sibérie
- Mirovai︠a︡ revoli︠u︡t︠s︡ii︠a︡ i Stalinskiĭ rezhim
- Als Gefangene bei Stalin und Hitler
- Prisionera de Stalin y Hitler
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Described at
Buber-Neumann, Margarete (1901-1989) – Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur 1933 bis 1949
fruehe-texte-holocaustliteratur.de →Name Buber-Neumann, Margarete Geschlecht weiblich Geburtsdatum 21. Oktober 1901 Geburtsort Potsdam Sterbedatum 6. November 1989 Sterbeort Frankfurt am Main Tätigkeit Autorin, Publizistin, Schriftstellerin, Journalistin Externe Referenzen Margarete Buber-Neumann (geb. am 21.10.1901 in Potsdam, gest. am 06.11.1989 in Frankfurt am Main) wurde als Margarete Thüring in ein bürgerlich-protestantisches Elternhaus geboren. Von 1908 bis 1918 besuchte sie das Lyzeum in Potsdam. Nach dem Abschluss begann sie 1919 eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und Hortnerin am „Pestalozzi-Fröbel-Haus“ in Berlin. 1920 legte sie das Examen als Kindergärtnerin ab und lernte über die Wandervogelbewegung Rafael Buber, den Sohn des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber kennen, mit dem sie nach Heidelberg zog, wo beide dem Kommunistischen Jugendverband beitraten. 1921 wurde ihre erste Tochter Barbara geboren, 1922 heirateten sie und 1924 wurde die zweite Tochter Judith geboren. Die Familie lebte zeitweise im Haus des Schwiegervaters Martin Buber in Heppenheim. 1925 trennte sich Buber-Neumann von Rafael Buber. Bei der Scheidung wurden die Kinder den Schwiegereltern Paula und Martin Buber zugesprochen. 1926 absolvierte Buber-Neumann einen Handelsschulkurs und trat in Potsdam in die KPD ein. Von 1928 bis 1932 arbeitete sie als Sekretärin bei der Komintern-Zeitschrift „Internationale Pressekorrespondenz“ in Berlin. Im Haus ihrer Schwester Babette Gross lernte sie 1929 Heinz Neumann, einen leitenden KPD- und Kominternfunktionär, kennen. 1931 wurde sie als Delegierte nach Moskau geschickt und begleitete Neumann 1932 erneut nach Moskau, als dieser seiner Funktionen im Politbüro der KPD enthoben und von der Komintern nach Moskau beordert wurde. Dort war er als Übersetzer für einen Komintern-Verlag tätig. Von 1933 bis 1935 lebte das Paar in Spanien, wo Neumann einer illegalen ‚Kominterndelegation‘ angehörte. Mit Hitlers Machtübernahme verlor Neumann die deutsche Staatsbürgerschaft und das Paar lebte nun illegal in Spanien. Da Neumann verbotenerweise Briefe an Freunde in Deutschland schrieb, wurde er aus Moskau jeglicher Kominternarbeit enthoben und nach Zürich beordert. Hier wurde Neumann im Dezember 1934 wegen seines falschen Passes verhaftet. Da die deutschen Behörden seine Auslieferung verlangten, erklärte Sowjetrussland sich bereit, ihn aufzunehmen. Auch Margarte Buber-Neumann erhielt ein Einreisevisum. In Moskau wurden sie im Hotel Lux, dem Gemeinschaftshaus der Komintern, einquartiert. Von 1935 bis 1937 arbeitete Neumann für die „Verlagsgenossenschaft Ausländischer Arbeiter“; Margarete Buber-Neumann wurde seine Sekretärin. Immer wieder wurde Neumann zu Verhören der Komintern gerufen, ihm wurden politische Fehler oder parteifeindliche Äußerungen vorgeworfen. In der Nacht vom 27. auf den 28. April 1937 wurde Heinz Neumann durch die sowjetische Geheimpolizei (NKWD) verhaftet, zum Tode verurteilt und kurze Zeit später ermordet. Buber-Neumann erhielt jedoch erst 1959 durch ein Schreiben des Roten Kreuzes von seinem Schicksal Kenntnis. Margarete Buber-Neumann wurde nach der Verhaftung ihres Mannes sofort aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, da sie sich weigerte, eine Erklärung über die Schuld ihres Mannes abzugeben. Sie blieb zunächst allein in Moskau zurück, bis sie im Frühjahr 1938 selbst verhaftet und ohne Gerichtsverfahren zu fünf Jahren Haft im Lager Karaganda in Kasachstan verurteilt wurde. Gemeinsam mit weiteren Personen wurde sie im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts noch im Februar 1940 an das Deutsche Reich ausgeliefert und im August 1940 in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert. In Ravensbrück lernte Buber-Neumann die tschechische Journalistin Milena Jesenská kennen, die als Freundin und Übersetzerin Franz Kafkas bekannt ist. Ihre enge Freundschaft mit Milena Jesenská schilderte Margarete Buber-Neumann in ihrer 1963 erschienen Biografie „Kafkas Freundin Milena“. Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die sowjetischen Streit
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- Margarete
- Gender
- female
- Citizenship
- German Reich
- Place of birth
- Potsdam
- Place of death
- Frankfurt
- Spouse
- Heinz Neumann
- Political party
- Christian Democratic Union
- Languages spoken
- German
- Image
- Margarete Buber-Neumann.jpg
- Residence
- Potsdam
Show 10 more facts
- date of birth
- 1901-10-21
- date of death
- 1989-11-06
- place of burial
- Frankfurt Main Cemetery
- name in native language
- Margarete Buber-Neumann
- birth name
- Margarete Thüring
- place of detention
- Lubyanka Building
- Commons category
- Margarete Buber-Neumann
- affiliation
- Young Communist League of Germany
- married name
- Margarete Buber
Sources (6)
via Wikidata · CC0