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Maurice Besnier (* 29. September 1873 in Paris; † 4. März 1933 in Caen) war ein französischer Althistoriker. Nach dem Studium an der École normale supérieure in Paris (1893–1896) war Besnier 1896 bis 1898 Mitglied der École française de Rome, wo er sich mit römischer Epigraphik, historischer Geografie und Topografie beschäftigte, insbesondere auch des römischen Nordafrikas. 1898 wurde er Lehrbeauftragter (charge de cours) für Alte Geschichte, Archäologie und Epigraphik an der Universität Caen. 1903 wurde er dort zum außerordentlichen, 1906 zum ordentlichen Professor für Alte Geschichte und historische Hilfswissenschaften ernannt. Ab 1920 lehrte er dazu auch antike Geografie an der École pratique des hautes études in Paris. 1924 wählte ihn die Académie des Inscriptions et Belles-Lettres zum korrespondierenden Mitglied. Besnier beschäftigte sich überwiegend mit der Topografie, Geografie und Wirtschaftsgeschichte des Römischen Reiches. Sein Schwerpunkt war die Entwicklung der Provinzen während der Kaiserzeit. Neben Monografien und Aufsätzen verfasste er zahlreiche Artikel für die Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (Pauly-Wissowa) und das Dictionnaire des Antiquités Grecques et Romaines (Daremberg-Saglio).
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