Research
2,911 papers- Microscopic colitis: pathophysiology and clinical management.The lancet. Gastroenterology & hepatology · 2019
- Microscopic colitis.Nature reviews. Disease primers · 2021
- Microscopic Colitis: A Concise Review for Clinicians.Mayo Clinic proceedings · 2021
- Microscopic colitis: lymphocytic colitis, collagenous colitis, and beyond.Human pathology · 2023
- Update on the Epidemiology and Management of Microscopic Colitis.Clinical gastroenterology and hepatology : the official clinical practice journal of the American Gastroenterological Association · 2025
via PubMed
Wikidata facts
- Subclass of
- disease
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- NCI Thesaurus ID
- C38504
- health specialty
- gastroenterology
- ICPC 2 ID
- D99
- exact match
- www.orpha.net/ORDO/Orphanet_58220
- ICD-9-CM
- 558.9
- drug or therapy used for treatment
- mesalazine
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- Commons category
- Microscopic colitis
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Article · Deutsch
Die mikroskopische Colitis (MC) oder mikroskopische Kolitis ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut des Dickdarms als Folge eine fehlregulierten Immunantwort auf Veränderungen der Darmflora bei Menschen mit einer bestimmten genetischen Veranlagung. Das Hauptsymptom sind heftige wässrige Durchfälle. Die Entzündung führt zu keinen makroskopisch auffälligen (d. h. endoskopisch sichtbaren) Schleimhautveränderungen und ist daher nur histologisch, also mit dem Mikroskop, nachweisbar. Gemäß dem histologischen Bild werden die lymphozytäre und die kollagene Colitis als Formen unterschieden. Bei beiden Formen ist eine deutliche Vermehrung der Lymphozyten im Oberflächenepithel der Darmschleimhaut zu beobachten. Die Besonderheit der kollagenen Colitis liegt in der übermäßigen Ausbildung einer (physiologisch bei jedem Menschen vorhandenen, aber nur wenige Mikrometer dicken) Membran, die normalerweise die Schleimhautepithelzellen von den darunterliegenden Schichten der Darmwand trennt. Diese Membran verdickt sich bei der kollagenen Colitis und besteht dann im Wesentlichen aus Reparaturkollagenen, wie sie etwa bei der Narbenbildung auftreten. Die Erstbeschreibung erfolgte 1976 durch Lindström.
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