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Minggatu
EntityQ4294055· pop 14· linked from 57 articles

Also known as Mingantu, Jingan

mongolischer Mathematiker

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1
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9

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via Last.fm · MingGatu

Key facts

Person.name
Minggatu
Person.image
Myangat.jpg
Person.birth_name
Sharavyn Myangat
Person.birth_date
c.1692
Person.birth_place
Plain White Banner, (now Plain and Bordered White Banner, Xilin Gol League, Inner Mongolia)
Person.other_names
Ming AntuJing An
Person.known_for
Catalan numbers
Person.occupation
Mathematician, Astronomer

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Citizenship
Qing dynasty
Place of birth
Inner Mongolia
Occupation
astronomer
Languages spoken
Old Mandarin
Academic degree
jinshi
Image
Myangat.jpg
Show 6 more facts
ethnic group
Mongols
date of death
1763-01-01
date of birth
1692-00-00
writing language
Classical Chinese
described by source
Draft History of Qing
maintained by WikiProject
WikiProject Mathematics
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Minggatu (* um 1692 in Xilin Gol; † 1764) war ein mongolischer Mathematiker, Kartograph und Astronom am Hof der Qing-Dynastie, der in China als einer der Ersten unendliche Reihen untersuchte. Er wird auch Myangat oder Ming Antu geschrieben. Sein chinesischer Namenszusatz war Jing An. Minggatu stammte aus dem mongolischen Stamm der Sharaid. Er taucht zuerst 1713 in amtlichen Aufzeichnungen während der Herrschaft des Kaisers Kangxi auf als staatlicher Stipendiat beim kaiserlichen Amt für Astronomie (quintianjian). Er half bei der Herausgabe von Astronomiebüchern (insbesondere des Kompendiums der Astronomie Lixiang kaocheng, erschienen 1742) und in der Landesvermessung (so 1756 in den im Westen neu eroberten Gebieten, dem Xinjiang). 1724 bis 1759 arbeitete er am kaiserlichen Observatorium. 1759 wurde er Direktor des Amts für Astronomie. Zu der Zeit wirkten Jesuitenmissionare als Astronomen in China, die auch mit der Kalenderreform betraut waren. Der Jesuit (1669–1720, von den Chinesen Du Demei genannt) kam 1701 nach China und machte die Chinesen mit unendlichen Reihen bekannt, darunter solche von Isaac Newton und James Gregory wie Das beeindruckte die Chinesen, da zum Beispiel in der Formel für Pi kein Wurzelziehen wie in der ihnen bekannten Methode von Liu Hui nötig war. Jartoux gab aber nicht die Methoden der Analysis weiter, die dahinter standen, und Minggatu machte sich selbst auf die Suche nach einer Methode, diese abzuleiten. Dabei ging er von regelmäßigen Polygonen immer höherer Ordnung aus, die den Kreis teilen und leitete Rekursionsrelationen ab. Seine Kenntnisse hatte er überwiegend aus europäischen Quellen über die Vermittlung der Jesuiten. Er soll mehr als dreißig Jahre an seinem Werk gearbeitet haben. Er schrieb seine Ergebnisse in seinem Hauptwerk Eine schnelle Methode um das genaue Teilungsverhältnisses des Kreises zu erhalten (Ge Yuan Mi Lu Jie Fa) nieder. Das Manuskript war bei seinem Tod unvollendet und wurde von seinem Schüler Chen Jixin vollendet, erschien aber erst 1839 in China (es zirkulierte aber davor bei verschiedenen chinesischen Mathematikern). Darin fand er über zehn in China neue, bisher nicht aus europäischer Quelle bekannte unendliche Reihen, entwickelte Methoden zur Manipulation unendlicher Reihen und entdeckte als Erster Catalan-Zahlen in den 1730er Jahren: Wie auch andere chinesische Mathematiker des 18. Jahrhunderts und bis ins 19. Jahrhundert kannte er nicht die Methoden der Analysis, sondern benutzte verschiedene ad-hoc-Methoden aus Algebra, Geometrie und Trigonometrie.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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