
Official website (http://www.museum-karlshorst.de/)
Museum Berlin-Karlshorst
Sign in to savemuseum in Germany
Official website

Museum Berlin-Karlshorst: Ort der Kapitulation Mai 1945
Das Museum Berlin-Karlshorst befindet sich an einem historischen Ort. Dieser steht für das Kriegsende 1945 und die Nachkriegszeit in Europa.
museum-karlshorst.de →Das Museum Berlin-Karlshorst befindet sich an einem historischen Ort. Dieser steht für das Kriegsende 1945 und die Nachkriegszeit in Europa. Heute zeigt das Museum unterschiedliche Perspektiven auf die deutsch-sowjetische Geschichte im 20. Jahrhundert. Das Museum ist in seiner multinationalen Trägerschaft in Deutschland einzigartig. Es ermöglicht Begegnungen und Austausch über Geschichte und Erinnerung in Vergangenheit und Gegenwart. An der Arbeit des Museums sind vier Nationen beteiligt: die Bundesrepublik Deutschland, die Russische Föderation, die Ukraine und die Republik Belarus. Das Museum Berlin-Karlshorst wird zu 100 Prozent von dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Im heutigen Museum in Berlin-Karlshorst endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Im Gebäude unterzeichneten die Oberbefehlshaber der Wehrmacht am 8. Mai 1945 vor Vertretern der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs die bedingungslose Kapitulation. Der Kapitulationssaal bildet das Herzstück des Museums. Das in Ost-Berlin gelegene Museum war ursprünglich 1967 von den sowjetischen Truppen als „Kapitulationsmuseum“ in Deutschland gegründet worden und diente bis zu deren Abzug der politisch-historischen Bildung der Soldaten und der DDR-Bevölkerung. Im Gebäude und auf dem Gelände des Museums sieht man vielfältige Spuren dieser früheren Nutzung. Dazu gehören u.a. Großwaffen- und Panzer-Ensembles, die bis heute im Museumsgarten zu besichtigen sind. Mit dem Abzug der sowjetischen/russischen Truppen aus Deutschland 1990-1994 war die Existenz des Museums gefährdet. Die Bundesrepublik Deutschland und die Russische Föderation befürworteten eine gemeinsame Weiternutzung und das Museum gründete sich in der Trägerschaft eines deutsch-russischen Vereines neu. 1997 kamen die Nationen Ukraine und Belarus hinzu. Im Jahr 2013 wurde die Dauerausstellung überarbeitet. Sie dokumentiert anhand von Fotos, Alltagsgegenständen, Waffen, Schriftdokumenten uvm. den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht der deutschen und der sowjetischen Akteur:innen. Die bis in die Gegenwart reichenden Folgen des Krieges thematisiert das Museum ebenfalls. In der Zeit des Kalten Krieges war Berlin-Karlshorst Sitz sowjetischer Militäreinrichtungen und Geheimdienststandort. Das Bildungsangebot des Museums umfasst daher auch Rundgänge durch die Umgebung und umfasst Themen der Nachkriegszeit und des Kalten Krieges. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum regelmäßig Sonder- oder kleine Kunstausstellungen. Es hat ein umfangreiches Bildungsangebot für Schulklassen und Erwachsene, zu dem bspw. Führungen, Workshops und Projekttage gehören. Im Museum finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Dazu zählen Vortragsabende, Buchvorstellungen oder Kinovorführungen. Um den Beinamen des Museums als „Deutsch-Russisches Museum“ währte eine andauernde Diskussion – bereits lange vor dem Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine. Denn dieser, obgleich historisch gewachsene Name, spiegelte die tatsächliche Arbeit nur unzureichend wider. Das Museum erinnert an alle sowjetischen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges, unabhängig von deren Nationalität. Das Haus führt offiziell den seit 1994 im Vereinsregister eingetragenen Namen „Museum Berlin-Karlshorst“. Bis zum 24. Februar 2022 wehten vor dem Museum die Fahnen der vier Mitgliedsländer des Trägervereins: Deutschland, Russland, Belarus und die Ukraine. Mit dem Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine änderte das Museum seine Beflaggung. Seitdem weht vor dem Gebäude ausschließlich die ukrainische Fahne. Sie steht für unsere Solidarität mit der Ukraine und für unsere klare Haltung gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Der Krieg geht mit dem Versuch einher, Geschichte politisch zu instrumentalisieren. Geschichtspolitik wird dabei als repressives Mittel eingesetzt, um den Angriffskrieg zu legitimieren und kritische Stimmen zu unterdrücken. Das Museum tritt dieser Instrumentalisierung v
Read more on their site →Excerpt from the official site · 11,165 chars · not written by Vinony
Wikidata facts
- Instance of
- military museum
- Country
- Germany
- Located in
- Berlin
- Time zone
- UTC+02:00
- Official website
- www.museum-karlshorst.de
- Image
- Museum Karlshorst Mai 2022.jpg
Show 7 more facts
- inception
- 1994-00-00
- Commons category
- Museum Berlin-Karlshorst
- date of official opening
- 1995-05-10
- native label
- Museum Berlin-Karlshorst
- street address
- Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin
- online catalog URL
- berlin.museum-digital.de/objects?instnr=34
- API endpoint URL
- berlin.museum-digital.de/json/objects?&s=institution%253A34
Sources (3)
via Wikidata · CC0