Informationen zum Ort Ortenberg mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →Illustration: Schloss Ortenberg Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite Großherzogthum Baden in malerischen Original-Ansichten seiner interessantesten Gegenden, seiner merkwürdigsten Städte, Badeorte, Kirchen, Burgen und sonstigen ausgezeichneten Baudenkmäler alter und neuer Zeit Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite Handbuch für Reisende im Großherzogthum Baden Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite Illustrationen: Fig. 296 + 297. [Ortenberg 1830 + 1807] Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz / Zur Detailseite Die Gemeinde Ortenberg liegt im mittleren Teil des Ortenaukreises. Das flächenmäßig kleine Gemeindegebiet erstreckt sich von der Kinzigniederung im Westen über die flachen, teils mit Löß bedeckten Hänge der Vorbergzone bis in das zertalte Grundgebirge des Schwarzwaldes. Naturräumlich gehört das Gebiet zu den übergreifenden Einheiten der Offenburger Rheinebene im Westen und der Ortenau-Bühler Vorberge sowie des Nördlichen Talschwarzwaldes im Osten. Der höchste Punkt liegt auf 668,30 m, der tiefste Punkt auf 158,30 m. Zur Gemeinde Ortenberg gehören das Dorf Ortenberg, die mit Ortenberg zusammengewachsenen Weiler Fröschlach, Käfersberg sowie Steingrube und die Wohnplätze Bachgraben und Schloss. Die Gemeinde bildet mit der Stadt Offenburg und den Gemeinden Durbach, Hohberg und Schuttertal eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft. Der wohl 1167 ersterwähnte Ort lag im Klostergebiet von Gengenbach, kam 1007 an das Hochstift Bamberg und unter die Herrschaft der Zähringer als Hochstiftvögte und Grafen der Ortenau. Die von diesen wohl im 12. Jahrhundert errichtete Burg wurde 1678 zerstört und im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Nach verschiedenen Besitzwechseln konnte König Rudolf von Habsburg den Ort mit dem Kerngebiet der Ortenau für das Reich zurückgewinnen. Ortenberg wurde Sitz der kgl. Landvögte und Verwaltungszentrum der Landvogtei, teilte aber fortan auch deren Geschick. 1334-51 wurde es an Baden verpfändet, 1351 an den Bischof von Straßburg, der 1405 eine Hälfte an die Kurpfalz abtrat. Diese pfälzische Hälfte kam 1405 an Fürstenberg. 1551/56 wurde die Landvogtei wieder eingelöst und war seither bei Habsburg. 1701-71 wurde sie an Baden-Baden verliehen und blieb dann bis zum Ende des Reiches bei Österreich. 1805 gelangte der Ort an Baden und wurde dem Amt, seit 1939 Landkreis Offenburg zugeschlagen. Seit 1973 gehört er zum Ortenaukreis. Der Hauptort hat sich seit 1945 sichtbar entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstand ein erstes größeres Neubaugebiet am nördlichen Ortsende, das ab Ende der 70er Jahre deutlich erweitert wurde. Auch am Nordrand des Weilers Käfersberg entstand ein größeres Baugebiet. Auch am Westrand des Ortes entstanden kleinere Bauflächen. Mit den ausgehenden 90er Jahren wurde im Norden weiteres Bauland erschlossen und die Verbindung zum Weiler Käfersberg hergestellt, nachdem zuvor schon Ende der 70er Jahre der nordöstlich liegende Weiler Fröschlach baulich angeschlossen worden war. Neben mehreren kleineren Arealen befindet sich am Südende des Ortes ein geschlossenes Gewerbegebiet. Ortenberg ist durch die in der Nähe verlaufenden A 5 und B 3 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. Der Ortsbahnhof an der von Offenburg nach Singen verlaufenden Schwarzwaldbahn ist seit den 80er Jahren stillgelegt, doch wird eine Wiederinbetriebnahme als Haltepunkt der Ortenau-S-Bahn geplant. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien innerhalb der TGO –Tarifverbund Ortenau GmbH. Die kleine Gemarkung reicht von der Kinzigniederung im Westen über die flachen lößbedeckten Hänge der hier nur sehr schmal ausgebildeten Vorbergzone bis in das stark zertälte Grundgebirge, dessen süd- bis westexponierte Hänge mit Reben best
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