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U-Bahnhof Poccistraße

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Also known as Poccistrasse

U-Bahnhof in München

Described at

U-Bahnhof Poccistraße (U3, U6) - U-Bahn München

Der in der Ludwigvorstadt gelegene U-Bahnhof Poccistraße der Linien U3 und U6 liegt nahe dem Eisenbahn-Südring unter der Lindwurmstraße.

u-bahn-muenchen.de →

Der in der Ludwigvorstadt gelegene U-Bahnhof Poccistraße liegt nahe dem Eisenbahn-Südring unter der Lindwurmstraße. Er ist nach Franz Graf von Pocci benannt, der sich im 19. Jahrhundert als Dichter, Musikintendant und Autor von Marionetten­theater­stücken einen Namen gemacht hat. Der Bahnhof ist stark von den tragenden Pfeilerreihen geprägt, die in zwei Reihen über den ganzen Bahnsteig gezogen sind und mit gelb-orangen Mosaikfliesen verkleidet sind. Dazwischen erhebt sich quer zur Fahrrichtung insgesamt 31 Gewölbe über dem Bahnsteigbereich. Auch die Lichtbänder sind quer zur Fahrtrichtung angebracht. Den Bahnsteigtunneln sieht man ihren Ursprung als normale Schildvortriebstunnel anhand der Form deutlich an. Am nordöstlichen Ende des Bahnsteiges erreicht man über lange Fahr- und Festtreppen ein Sperren­geschoss unter der Lindwurmstraße, von dem aus man die Oberfläche zu beide Straßenseiten erreicht. Hier findet sich auch ein Aufzug zur Oberfläche. Am südwestlichen Ende führen Rolltreppen ebenfalls in ein Sperren­geschoss mit einer Bäckerei und Aufgängen Richtung Kreisverwaltungsreferat an der Ruppertstraße und der Nordseite der Lindwurmstraße. Der Bahnhof wurde nachträglich zwischen den bereits bestehenden und in Betrieb befindlichen Tunneln eingebaut und am 28. Mai 1978, also knapp drei Jahre nach dem Rest der Strecke, eröffnet. Er konnte nicht sofort beim Bau der Strecke mitgebaut werden, da dort ursprünglich eine Stadtautobahn vorgesehen war1 , deren Planung aber verworfen wurde, nachdem man sich im München vom verstärkten Straßenausbau verabschiedet hatte. Der Endausbau des Bahnhofs musste daher unter laufendem Betrieb der U3 und U6 erfolgen, die mit verminderter Geschwindigkeit den Baustellenbereich passierten. Bereits beim Bau der ursprünglichen Strecke wurde ein "nachbaubarer U-Bahnhof Zenettistraße" vorgesehen, der letztlich dann doch schneller verwirklicht wurde als ursprünglich vorgesehen. Auf Wunsch der damaligen Bundesbahndirektion München wurde der Bahnhof so weit wie möglich an den Eisenbahn-Südring hin verlegt, um eine Übergangsmöglichkeit zu einem späteren S-Bahn-Südring zu schaffen, der allerdings bis heute nicht verwirklicht wurde und zugunsten einer 2. S-Bahn-Tunnelstrecke durch die Innenstadt vorerst verworfen wurde. Seit Eröffnung des U-Bahnhofs 1978 wurde der Personen­bahnhof München Süd, der sich nur wenige hundert Meter entfernt am anderen Ende der Ruppertstraße befand, nur noch von wenigen Zügen bedient und ab Juni 1985 gar nicht mehr angefahren. Im Jahr 2006 und danach wurden Forderungen nach einem Wiederaufbau eines Regional­zughaltes im Zuge der Brückensanierung der Eisenbahnbrücke über der Lindwurmstraße laut. Dabei soll der neue Regionalzughalt einige hundert Meter weiter westlich liegen, um direkt an den U-Bahnhof anschließen zu können. Durch den nachträglichen Bau des Bahnhofs traten wiederholt Probleme auf, bereits während der Bauzeit wurde zunächst die Zulassung für den den damals verwendeten Spannstahl widerrufen. 1977 wurden Risse in der Decke dokumentiert, 1978 trat ein Spann­stahl­bruch in einem Deckengewölbe auf. Im Jahr 2015 und 2016 wurden Absenkungen um bis zu 39 Millimeter an der Decke des Bahnhofs festgestellt, weswegen zunächst die Innenverkleidung der Decken entfernt wurde. Kurz danach wurde dann mit dem Einbau von Stützträgern begonnen, die ein weiteres Absinken der Decke verhindern sollen.2 Im Rahmen einer umfassenden Sanierung werden ab Mai 2026 die statischen Mängel am korrodierten Spannstahl der Bahnsteig­decke behoben, Stahl­stützträger im gesamten Bahnhofs­bauwerk eingebaut und Brand­schutz­maßnahmen wie Rauch­abzugs­anlagen und Ausgangs­ein­hausungen umgesetzt. Die drei Rolltreppen am südlichen Bahnsteigende werden nach rund 50 Betriebsjahren erneuert, der Bahnsteig modernisiert und barrierefrei gestaltet. Hierfür wird der Abschnitt zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße abschnittsweise voll­gesperrt (18. Mai bis 18. September 2026 sowie 12. April bis 1. August 2027

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Wikidata facts

Instance of
metro station
Named after
Franz von Pocci
Country
Germany
Continent
Europe
Image
München- U-Bahnhof Poccistraße 7.12.2013.jpg
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adjacent station
Implerstraße
Commons category
U-Bahnhof Poccistraße
date of official opening
1978-05-28
number of platform tracks
2
station code
PC
inception
1978-05-28
connecting service
U3
transport network
Munich U-Bahn
number of platform faces
2
number of elevators
2
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Der U-Bahnhof Poccistraße der U-Bahn München wurde am 28. Mai 1978 eröffnet. Der Bahnhof liegt unter der Lindwurmstraße, von der die nach Franz Graf von Pocci benannte Poccistraße abzweigt. Der Bahnhof besitzt zwei mit gelben Mosaiksteinen besetzte Säulenreihen. Die Decke über den Gleisen ist oben halbrund und besteht aus Beton. Die Hintergleiswände sind mit silbernen asbesthaltigen Eternit-Platten verkleidet. Die Decke über dem mit Isarkiesel-Motiv ausgelegten Bahnsteig bestand ebenfalls aus Asbest-Faserzementplatten, die weiß gestrichen und halbrund geformt waren. An den oberen Säulenenden ist ein Querträger auch aus Beton, an dessen Seiten die Beleuchtung befestigt ist. Am südwestlichen Ende erreicht man über ein Sperrengeschoss mit einem Bäcker die Lindwurmstraße nahe der Ruppertstraße. Am anderen Ende ist ebenfalls über ein Sperrengeschoss die Lindwurmstraße zu erreichen. Der Bahnhof wurde nachträglich zwischen den bereits bestehenden und in Betrieb befindlichen Tunneln eingebaut. Er konnte nicht sofort beim Bau der Strecke mitgebaut werden, da dort ursprünglich eine Stadtautobahn vorgesehen war, deren Planung aber verworfen wurde. Anfänglich bestand Anschluss zum Bahnhof München Süd, an dem jedoch nur wenige Regionalzüge hielten, bis 1985 der Personenverkehr ganz eingestellt wurde.Am 6. Mai 2010 wurden die Fallblattanzeigen am Bahnsteig durch neue, modernere Bildschirme ersetzt, die an U-Bahnhöfen wie z. B. Marienplatz oder Sendlinger Tor bereits seit längerem im Einsatz sind. Im Frühjahr 2016 wurde die Deckenverkleidung entfernt. Dabei wurde eine Deckenabsenkung von 3,9 cm festgestellt. Die Deckenhöhe unterliegt seitdem einer täglichen Überwachung. Eine Vollsperrung der U-Bahn bei weiterer Absenkung kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Im Rahmen der Planungen zur U9-Spange wird überlegt den Bahnhof mit der Station Implerstraße in einem Neubau zusammenzulegen. * Bahnsteigebene 2018 * Dreispurige Fahrtreppenanlage * Abgang von der Verteilerebene zur Bahnsteigebene * Zugang an der Oberfläche

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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