
Proxenos
Sign in to saveAlso known as proxenies, proxenia, proxenoi, proxenus
thumb|Inscription in honor of Abdashtart I|Straton, King of Sidon, giving him the title of proxenos: "Also Straton the king of Sidon shall be proxenos of the People of Athens, both himself and his descendants". [[Acropolis of Athens. This indicates that relations of proxeny existed not only among Greek cities but also with non-Greeks (Phoenicians in this case).]] thumb|Bronze plaque with inscription appointing an Athenian citizen to Proxenos, from Palaeopolis in ancient Corcyra, Greece, 4th Century BC, British Museum Proxeny or ' () in ancient Greece was an arrangement whereby a citizen (chose
Wikidata facts
- Instance of
- position
Show 1 more fact
- described by source
- Pauly–Wissowa
Sources (3)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Ein Proxenos (wörtl.: „für den Fremden“, von altgriech. πρόξενος) war im antiken Griechenland ein Bürger, der in seiner Stadt die Interessen einer anderen vertrat (in manchem vergleichbar einem modernen Honorarkonsul). Diese Funktion entwickelte sich seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. aus privaten Gastfreundschaften. Ein Proxenos war derjenige, an den sich ein Fremder (Xenos) in einer griechischen Stadt wenden konnte, wenn er in irgendwelche Schwierigkeiten geraten war. Er war Bürger des lokalen Stadtstaates (Polis) oder zumindest ansässiger Fremdling. Ihm wurde öffentlich die Aufgabe übertragen, sich um die Interessen eines anderen Stadtstaates zu kümmern bzw. diesen Stadtstaat zu repräsentieren. Er war angesehen und wohlhabend. Oft entstammte er auch dem Stadtstaat, den er vertrat. Für sein Amt erhielt er vom Staat keine Bezahlung. Er genoss stattdessen einige Privilegien und profitierte vielleicht auch bei Geschäftsbeziehungen. Vornehmlicher Aspekt aber war die Ehre, die mit der Ausübung des Amtes verbunden war.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA