Reformkleidung
Sign in to saveKleidung, die im 19. Jh. im Zuge der Lebensreform aus sozialen Gründen propagiert wurde
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- Instance of
- social movement
- Subclass of
- feminist movement
- Part of
- Victorian fashion
- Field of work
- fashion
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- end time
- 1920-00-00
- inception
- 1850-00-00
- influenced by
- first-wave feminism
- start time
- 1850-00-00
- described at URL
- thesciencesurvey.com/spotlight/2024/02/07/scandalous-or-progressive-a-history-of-victorian-dress-reform
- Commons category
- Victorian dress reform
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Article · Deutsch
Reformkleidung ist der zusammenfassende Oberbegriff für Varianten der üblichen weiblichen oder männlichen Kleidung, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der sogenannten Lebensreform aus gesundheitlichen oder emanzipatorischen Gründen propagiert wurden. Die reformierte Kleidung für Frauen sollte es Frauen ermöglichen, sich freier zu bewegen und aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen, indem sie hinderliche und einengende Elemente beseitigte. Unterstützt wurde die Reformbewegung durch einige Mediziner, die schon im späten 18. Jahrhundert das Korsett als äußerst gesundheitsschädlich gebrandmarkt hatten und z. B. eine Aufhängung der Kleidung an den für belastbarer gehaltenen Schultern bzw. am ganzen Torso (anstatt wie bisher an der Taille) forderten. Einer der ersten Vorläufer der Reformkleidung war um 1850 das in den USA aufgekommene Bloomer-Kostüm, das ein starkes Presseecho hervorrief und von etlichen Frauenrechtlerinnen getragen wurde, sich aber wegen des öffentlichen Widerstands nicht durchsetzte. In den USA wurden in den folgenden Jahrzehnten weitere Reformversuche unternommen, und auch in europäischen Ländern entstanden Reformbewegungen.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA