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Dekohärenz

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Also known as decoherence

Phänomen in der Quantenphysik

Wikidata facts

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discoverer or inventor
H. Dieter Zeh
time of discovery or invention
1970-00-00
Commons category
Quantum decoherence
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Dekohärenz ist ein Phänomen der Quantenphysik, das zur unvollständigen oder vollständigen Unterdrückung der Kohärenzeigenschaften quantenmechanischer Zustände führt. Dekohärenzeffekte ergeben sich, wenn ein bislang abgeschlossenes System mit seiner Umgebung in Wechselwirkung tritt. Dadurch werden sowohl der Zustand der Umgebung als auch der Zustand des Systems irreversibel verändert. Das Dekohärenzkonzept wurde ca. 1970 vom deutschen Physiker Dieter Zeh eingeführt. Die Konzepte der Dekohärenz sind heute bei vielen gängigen Interpretationen der Quantenmechanik ein wichtiges Hilfsmittel zur Klärung der Frage, wie die klassischen Phänomene makroskopischer Quantensysteme gedeutet werden können. Sie sind jedoch unvereinbar mit der Kopenhagener Interpretation, welche Messgeräte als „klassische“, nicht quantenmechanisch beschreibbare Systeme definiert. Weiterhin ist die Dekohärenz ein Hauptproblem bei der Konstruktion von Quantencomputern, bei denen eine quantenmechanische Überlagerung möglichst vieler Zustände über einen hinreichend langen Zeitraum ungestört aufrechterhalten werden soll.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA