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Ringelmann-Effekt

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Menschen in der Gruppe erbringen im Kollektiv eine geringere physische Leistung

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US Navy 090730-N-9418A-074 Senior Chief Ship's Servicemen Shawn Johnson and Chief Aviation Machinist Mate Salvador Reyes, both assigned to the amphibious assault ship USS Essex (LHD 2), participate in a tug-of-war.jpg
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Ringelmann effect
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via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Als Ringelmann-Effekt bezeichnet man die Tatsache, dass Menschen in der Gruppe eine geringere kollektive physische Leistung erbringen als aufgrund der summierten Einzelleistungen zu erwarten wäre. 1974 griffen Ingham und Kollegen den Ringelmann-Effekt auf und umschrieben ihre Forschungsergebnisse als Soziales Faulenzen. Beide Begriffe bedeuten einen Motivationsverlust in Gruppen und einen daraus bedingten Leistungsabfall. Beim Ringelmann-Effekt ist allerdings unklar, ob der Leistungsverlust motivations- oder koordinationsbedingt ist. Da mangelnde Koordination einfacher behoben werden kann als mangelnde Motivation, ist der Ringelmann-Effekt – im Gegensatz zum Sozialen Faulenzen – kaum noch Gegenstand der Forschung.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA