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Os scaphoideum

File:ArticulatedScaphoid.png · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Os scaphoideum

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Also known as navicular

einer der acht kurzen Knochen der Handwurzel

In the Vinony graph

Within Vinony's link graph, Os scaphoideum is referenced by 222 other articles, and connects out to scapula, humerus and phalanx.

It sits within the topics Bones of the hand, Carpal bones and Skeletal system.

Its subject is documented across 38 Wikipedia language editions.

Key facts

Pronunciation
/ ˈ s k æ f ɔɪ d /
Articulations
Articulates with five bones, radius proximally, trapezoid bone and trapezium bone distally, capitate and lunate medially
Latin
os scaphoideum, os naviculare manus
Mesh
D021361
Ta98
A02.4.08.003

via Wikipedia infobox

Research

5,159 papers

via PubMed

Wikidata facts

Image
Gray221.png
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Commons category
Scaphoid bone
arterial supply
radial artery
NCI Thesaurus ID
C12854
Sources (6)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Das Os scaphoideum (lat. os, Knochen, lat.-griech. scaphoideus zu griech. σκάφη, skáphe, „Wanne, Becher, Kahn“, somit „kahnförmiger Knochen“; Synonyme: Kahnbein und Os carpi radiale; früher auch Os naviculare) ist ein kurzer Knochen. Es bildet den zweitgrößten Knochen der acht Handwurzelknochen und gehört der körpernahen (proximalen) Reihe an. Es ist daumenseitig bzw. speichenseitig gelegen. Es steht körpernah (proximal) mit der Speiche (Radius), körperfern (distal) mit dem kleinen Vieleckbein (Os trapezoideum) und dem großen Vieleckbein (Os trapezium) und zur Mitte hin mit dem Mondbein (Os lunatum) und dem Kopfbein (Os capitatum) in Verbindung. Das Kahnbein der Handwurzel kann auf der Handinnenfläche (palmar) gut durch die Haut getastet werden, da es dort einen Höcker (Tuberculum ossis scaphoidei) besitzt. Dieses Tuberculum fungiert als Hypomochlion für die Sehne des radialen Handbeugemuskels (Musculus flexor carpi radialis). Drei Viertel der Oberfläche des Kahnbeins sind von Knorpel bedeckt und Gelenk bildend. Dazwischen liegende, schmale, knorpelfreie Areale bergen zahlreiche, unterschiedlich große Gefäßeintrittspforten. Die Kenntnis der Gefäßversorgung des Kahnbeins ist wichtig für das Verständnis der Heilungsprozesse und Behandlung bei Bruch dieses Knochens (Kahnbeinbruch). Der gesamte Knochen wird von Ästen der Speichenarterie (Arteria radialis) versorgt. Die Gefäßeintrittspforten befinden sich beugeseitig (palmar), speichenseitig (radial) und streckseitig (dorsal). Der körpernahe Pol und die anschließenden 70 bis 80 % des Knochens werden von streckseitigen Gefäßen gespeist, wobei die Gefäßäste innerhalb des Knochens von körperfern nach körpernah verlaufen. Beugeseitige Äste der Speichenarterie versorgen das Tuberculum ossis scaphoidei und die körperfernen 20 bis 30 % des Knochens. Diese beiden Gefäßprovinzen haben innerhalb des Knochens keine Verbindungen (Anastomosen) miteinander. Wegen des besonderen Verlaufes der Gefäße im Kahnbein von körperfern nach körpernah und wegen des Fehlens von Verbindungen der im Knochen verlaufenden Gefäße untereinander sind Kahnbeinbrüche komplikationsgefährdet, insbesondere, wenn sie im körpernahen Abschnitt des Knochens liegen. So können Pseudarthrosen (Kahnbeinpseudarthrosen) entstehen, die in der Regel operativ behandelt werden müssen. Bei Hunden ist das Kahnbein mit dem Mondbein zum Os carpi intermedioradiale verschmolzen.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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