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Stephen Wiesner

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Also known as Stephen J. Wiesner

US-amerikanischer Physiker

Person · Open Library

Works
1

Top works

  • Experimental test of the rotational invariance of the weak interaction

via Open Library + Wikidata

Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Stephen
Family name
Wiesner
Gender
male
Citizenship
United States
Place of birth
United States
Place of death
Jerusalem
Occupation
physicist
Languages spoken
Hebrew
Native language
English language
Image
Stephen Wiesner (in the straw hat) (cropped).jpg
Residence
Israel
Show 4 more facts
date of death
2021-08-12
date of birth
1942-08-30
name in native language
Stephen Wiesner
Commons category
Stephen Wiesner
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Stephen J. Wiesner (* 1942; † 12. August 2021 in Jerusalem) war ein US-amerikanisch-israelischer Physiker, der für seine Beiträge zur Quanteninformationstheorie bekannt wurde. Diese gehörten zu den ersten Arbeiten auf diesem Feld. Wiesner war der Sohn von Jerome Wiesner und seiner Frau Laya, geb. Wainger. Wiesner studierte am Caltech und dann an der Brandeis University und an der Columbia University, wo er 1972 mit einer Dissertation über Elementarteilchenphysik promoviert wurde. 1993 ging er nach Israel und zog sich aus der akademischen Forschung zurück, blieb aber mit der Quantum Foundations & Information Group an der Universität Tel Aviv affiliiert. Wiesner führte unter anderem um 1970 das Quanteninformations-Protokoll des Quanten-Geldes und des Conjugate Coding ein, aus dem sich das Konzept des Quantenschlüsselaustauschs entwickelte (BB84-Protokoll). Sein Manuskript dazu wurde zunächst nicht zur Veröffentlichung angenommen, weshalb sich Wiesner in seiner Dissertation einem anderen Thema zuwandte. Die Idee kursierte über zehn Jahre nur in Form von Preprints, bis sie 1983 veröffentlicht wurde. Das von ihm und Charles Bennett entworfene auf der Quantenverschränkung beruhende Konzept Dichter Kodierung (Superdense oder Dense Coding) wurde von Anton Zeilinger und seiner Gruppe 1996 experimentell demonstriert. 2006 wurde Wiesner zusammen mit Charles Bennett und Gilles Brassard mit dem Rank Prize in Optoelectronics ausgezeichnet. 2019 erhielt er mit Bennett, Artur Ekert, Anton Zeilinger und Jian-Wei Pan den Micius Preis.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA