File:Thalia_from_Villa_Adriana_(Prado_E-38)_01.jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons
Thalia was one of the nine Muses in Greek mythology, specifically the goddess associated with comedy and humorous drama. She represents the lighter, entertainment-focused side of theatrical performance and storytelling in classical Greek culture.
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Wikidata facts
- Part of
- Muse
- Gender
- female
- Child
- Korybantes
- Father
- Zeus
- Mother
- Mnemosyne
- Sibling
- Euterpe
- Field of work
- ancient Greek comedy
- Image
- Thalia by Jean-Marc Nattier.jpg
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- Commons category
- Thalia
- worshipped by
- Ancient Greek religion
- unmarried partner
- Apollo
- name in native language
- Θαλία
- different from
- Talia
- wears
- mask
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Thalia (Aussprache 'θαlia, im Deutschen meist tʰα'lia; altgriechisch Θάλεια Tháleia, deutsch ‚blühendes Glück, fröhliches Gelage, Fest‘; von θάλλειν thállein, deutsch ‚blühen‘) ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen. Sie ist die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung. Später wurde Thalia allgemein als die Beschützerin aller Theaterspielstätten angesehen. Ihre Zeichen, mit denen sie dargestellt oder beschrieben wird, sind die komische Maske, der Efeukranz und der Krummstab des Schäfers. Thalia gilt als ländliche Frau und ist wie alle Musen eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Mit dem Gott Apollon hatte sie als gemeinsame Kinder die Korybanten – Priester, die sich selbst kastrierten, um ihrer Göttin Kybele näher zu sein. In Vergils sechster Ekloge tritt Thalia als eine gelehrte und zarte Muse auf, die ländlichen Festen und der Muße nahesteht. Bei Horaz jedoch zeigt sie sich als eine der Grazien, die „den Festchören der Roma nobilis vorsteht“. Bei Ovid wird Thalia als ein Synonym für die von ihm verfassten Liebeselegien aufgeführt.
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