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Theth
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Siedlung in Albanien

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Place details

Locality
Shalë
Region
Shqipëria Veriore
Country
Shqipëria

via OpenStreetMap · GeoNames

Key facts

Settlement AL.type
v
Settlement AL.official_name
Theth
Settlement AL.image_skyline
Theth_Church_Albania.jpg
Settlement AL.image_caption
The Catholic church of Theth
Settlement AL.county
Shkodër
Settlement AL.municipality
Shkodër
Settlement AL.municunit
Shalë
Settlement AL.elevation
750

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human settlement
Country
Albania
Elevation
850
Time zone
UTC+02:00
Image
Kisha e Thethit - 2018 (8).jpg
Show 1 more fact
Commons category
Theth
Sources (2)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Theth [ˈθɛθ] (albanisch unbestimmt) oder Thethi [ˈθɛθi] (alb. bestimmt) ist ein Dorf in der Bashkia Shkodra in den Albanischen Alpen. Es liegt im höchsten Teil des Trogtals des Shala-Flusses, umgeben von mehreren hohen Zweitausendern, darunter die Radohima (2568 m ü. A.) im Westen, der Arapi (2217 m ü. A.) im Norden und die (2578 m ü. A.) sowie die dahinter gelegene Jezerca (2694 m ü. A.) im Osten. Theth ist eine auf rund 750 bis 950 m ü. A. gelegene Streusiedlung, die sich über mehrere Kilometer dem Tal entlang zieht. Das Dorf besteht aus den Siedlungen Okol, Gjecaj, Nik Gjonaj, Gjelaj, Ndreaj, Kola, Unaj und Grunas, von denen einige an den steilen Hängen liegen. Der Ort ist im Winter oft über Wochen oder gar Monate von der Umwelt abgeschnitten oder nur zu Fuß in beschwerlichen Wanderungen durch den Schnee erreichbar. Die Straße über den 1630 m hohen Terthorja-Pass ist bis ins späte Frühjahr schneebedeckt. Auf den letzten 16 Kilometern von der Passhöhe hinunter bis ins Dorf wurden im Herbst 2021 der Asphalt aufgetragen, nachdem während mehr als zwei Jahre am Ausbau der alten Schotterpiste gearbeitet worden war. Die Straße nach Süden ins Kir-Tal ist unbefestigt, schmal und in einem schlechten Zustand. Sie kann nur mit Allradfahrzeugen passiert werden. Wegen der schlechten Infrastruktur und fehlender wirtschaftlicher Perspektiven haben die meisten Bewohner den Ort verlassen. Heute sind nur noch sehr wenige Häuser ganzjährig bewohnt. Geschätzt rund 80 Menschen leben ganzjährig im Ort. Schulen oder medizinische Einrichtungen sind geschlossen. Trotz der bis 2021 schwierigen Erreichbarkeit hat sich im Sommer ein stetig wachsender Tourismus entwickelt. Mit Hilfe der GTZ wurde in den frühen 2000er Jahren in diversen Privathäusern Touristenunterkünfte eingerichtet, Wanderwege ausgebaut und markiert sowie Wegweiser und Orientierungskarten aufgestellt, so zum Beispiel für den Fernwanderweg Peaks of the Balkans. 2010 standen in Privatunterkünften 130 Betten zur Verfügung – 100 mehr als noch 2007. Zuerst wurde das kleine Hotel wiedereröffnet, in der Folge entstanden immer mehr Cafés, und fast in jedem Haus wurden Gästezimmer eingerichtet. Seither sind in den letzten Jahren im Tal immer mehr neue Touristenunterkünfte erbaut worden. Die Anreise war zwar nach wie vor schwierig, aber nicht mehr ganz so lang wie in früheren Jahren, weil immer längere Strecken asphaltiert wurden. So kommen zumindest im Sommer immer mehr Touristen nach Theth. Im Zeitraum 2006 bis 2009 ist die Zahl der Touristen von rund 300 auf 7500 pro Jahr gestiegen – im Gegensatz zum restlichen Albanien handelt es sich hauptsächlich um ausländische Reisende. Aus dem Tourismus sind den Bewohnern von Theth bis 2010 Einnahmen von schätzungsweise € 150.000 erwachsen. 2630 Hektar rund ums Dorf wurden im Jahr 1966 zum Nationalpark Theth erklärt. Zu den Naturschönheiten der Region zählen neben den Berggipfeln unter anderem die Schlucht von Grunas und die Wasserfälle von Grunas und Gjeçaj. Älteste menschliche Siedlungsspuren im oberen Shala-Tal stammen aus der Altsteinzeit. Das Tal wurde von Illyrern bewohnt. Eine erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1688. Eine erste Kirche wurde 1892 erbaut. 1936 wurde eine Straße nach Theth und ein Hotel im Ort eröffnet. Zur kommunistischen Zeit folgte noch ein Arbeiterferienheim. Ende der 1980er Jahre lebten rund 7000 Menschen in Theth.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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