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Thurstan
EntityQ780970· pop 10· linked from 181 articles

Also known as Thurstan of York, Thurstan de Bayeux, Thorsteinn

Erzbischof von York

Person · Open Library

Works
19

Top works

  • Man in Africa
  • The study of Africa's past
  • Lectures on Nigerian prehistory and archaeology
  • Why "darkest" Africa?
  • A tribute to the life and work of Professor Bassey Wai Andah

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person

via MusicBrainz · CC0

Key facts

Christian leader.title
Archbishop of York
Christian leader.elected
August 1114
Christian leader.ended
21 January 1140 (res.)
Christian leader.predecessor
Thomas II
Christian leader.successor
Waltheof of Melrose
Christian leader.ordination
6 June 1115
Christian leader.ordained_by
Ranulf Flambard
Christian leader.consecration
19 October 1119
Christian leader.consecrated_by
Pope Callixtus II
Christian leader.birth_place
Bayeux, Duchy of Normandy
Christian leader.death_date
6 February 1140 (aged )
Christian leader.death_place
Pontefract, Yorkshire, England
Christian leader.buried
Pontefract
Christian leader.parents
Anger and Popelina

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Place of birth
Bayeux
Place of death
Pontefract
Languages spoken
French
Religious order
Benedictines
Show 5 more facts
date of death
1140-02-05
date of birth
1070-00-00
consecrator
Callixtus II
name
Thurstan
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Thurstan oder Turstin († 6. Februar 1140) war Erzbischof von York von 1114 bzw. 1119 bis 1140. Er war ein Sohn eines gewissen Anger oder Auger, Pfründner der St Paul’s Cathedral in London, und ein Bruder von Audoin († 1139), Bischof von Évreux. Auch er war Pfründner von St Paul’s, darüber hinaus Schreiber im Dienst der englischen Könige Wilhelm II. und Heinrich I. Letzterer erreichte 1114 Thurstans Wahl zum Erzbischof von York. Er geriet in eine große Auseinandersetzung, die ihn einen Großteil seiner Amtszeit beschäftigte und sogar einige Jahre außer Landes zwang. Der Erzbischof von Canterbury, Ralph d’Escures, verweigerte ihm die Weihe, bis Thurstan sich ihm unterordne. Dies verweigerte Thurstan und bat den König um Erlaubnis, nach Rom zu reisen, um sich mit Papst Paschalis II. zu beraten. Heinrich I. verbot ihm die Reise, Paschalis II. wiederum stellte sich gegen Erzbischof Ralph. Auf der (1116) befahl der König Thurstan, sich zu unterwerfen, der jedoch stattdessen von seinem Amt zurücktrat, ohne dass dies tatsächlich wirksam wurde. Paschalis’ Nachfolger Papst Gelasius II. und Kalixt II. stützten die Position des eigensinnigen Thurstan, der im Oktober 1119 von Kalixt II. in Reims geweiht wurde, ohne den Befehlen Heinrichs I. Folge zu leisten. Daraufhin untersagte der König ihm die Rückkehr nach England, woraufhin Thurstan im Gefolge des Papstes blieb. Später gelang es seinen Freunden, ihn und Heinrich I. zu versöhnen, so dass Thurstan, nachdem er dem König in der Normandie gedient hatte, Anfang 1121 nach England zurückkehren konnte. Eine Hauptschwäche des Erzbistums Yorks war das Fehlen von Suffraganbistümern. Thurstan versuchte, diese Schwäche zu beheben, und erreichte wenigstens die Gründung des Bistums Whithorn; es ist möglich, dass er Absprachen mit Fergus von Galloway zur Gründung weiterer Suffraganbistümer traf, wodurch auch das Prestige des gesteigert worden wäre. Die Gründung provozierte Gegenmaßnahmen des schottischen Bischofs Wimund, auf dessen Kosten das neue Bistum ging, der aber dessen Bestand schließlich akzeptieren musste. Da Thurstan Wilhelm von Corbeil, den neuen Erzbischof von Canterbury, nicht als seinen Vorgesetzten anerkannte, nahm er an dessen Weihe nicht teil. Später trugen beide Erzbischöfe ihre Beschwerden zwei Mal in Rom vor. 1138 vermittelte er in Roxburgh einen Waffenstillstand zwischen England und Schottland, und hatten aktiven Anteil an der Ausstellung der Armee, die die Schotten in der Standartenschlacht am 22. August schlug. Anfang 1140 trat er in das cluniazensische Kloster Pontefract ein, wo er am 6. Februar starb.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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