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Anita Rée

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Also known as Anita Ree

German painter (1885–1933)

In the Vinony graph

Within Vinony's link graph, Anita Rée is referenced by 8 other articles, and connects out to Hamburger Kunsthalle, Hamburg and painting.

It is catalogued under topics including 1885 births, 1933 deaths and 1933 suicides.

Its subject is documented across 20 Wikipedia language editions.

Person · Open Library

Born
1885
Died
1933
Works
2

Top works

  • Anita Rée
  • Anita Rée, 1885 Hamburg 1933

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
Denmark
Active from
1820-10-05
Active to
1886-12-20

via MusicBrainz · CC0

Described at

Stolperstein - Rée, Anita Clara - Gemeinde Sylt

gemeinde-sylt.de →

Zu ihrem Leben Anita Rée wächst in einer wohlhabenden, liberalen, jüdischen Kaufmannsfamilie auf. 1904 beginnt sie in Berlin eine kunsthandwerkliche Ausbildung, wobei sie nicht nur ihre Eltern von ihrer Begabung überzeugen muss, sondern auch gegen eigene Selbstzweifel anzukämpfen hat. In den Jahren 1905-1910 ist sie Schülerin des Hamburger Freilichtmalers Arthur Siebelist. Sie legt ihre Arbeiten Max Liebermann vor, der ihr Talent erkennt und ihr rät ihre Ausbildung fortzusetzen. 1910 bildet sie mit Friedrich Ahlers-Hestermann und Franz Nölken eine Ateliergemeinschaft in Hamburg; diese zerbricht jedoch, als Anita Rée sich unerwidert in Nölken verliebt. 1912 reist sie, verletzt von dieser Erfahrung, nach Paris. Bei Fernand Léger studiert sie Aktzeichnung und kommt in Berührung mit den Werken von Picasso, Matisse und Cézanne, deren Einfluss sich in ihrem Werk nachweisen lässt. 1919 ist sie Gründungsmitglied der Hamburgischen Sezession und stellt in den folgenden Jahren erfolgreich aus. Die Jahre von 1922 bis 1925 verbringt sie hauptsächlich in Positano, wo sie mit dem Buchhändler und Maler Christian Selle zusammenlebt und sich künstlerisch der Neuen Sachlichkeit zuwendet. 1926 kehrt sie nach Hamburg zurück und wird Mitbegründerin der „Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“, kurz Gedok genannt. Bereits 1930 wird sie von der NSDAP als Jüdin denunziert, ein kirchlicher Auftrag wird zurückgezogen, sie zieht sich aus dem Kunstbetrieb zurück und vereinsamt zunehmend. In Hamburg wird gegen sie als Jüdin und Künstlerin polemisiert. 1932 zieht sie nach Sylt. Zuerst in Braderup, dann in Kampen bei der Familie Ochel lebt sie einsam und zurückgezogen, geplagt von finanziellen Nöten und Depressionen. Gelegentlich malt sie Landschaftsbilder und Porträts, aus Kostengründen zumeist als Zeichnung oder in Aquarell. Wenige Tage vor ihrem Tod schreibt sie an eine Freundin: „Ich kann mich in so einer Welt nicht mehr zurechtfinden und habe keinen anderen Wunsch als sie, auf die ich nicht mehr gehöre, zu verlassen. Welchen Sinn hat es – ohne Familie und ohne die einst geliebte Kunst und ohne irgendeinen Menschen – in so einer unbeschreiblichen, dem Wahnsinn verfallenen Welt weiter einsam zu vegetieren und allmählich an ihren Grausamkeiten zugrundezugehen?“

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Anita
Gender
female
Citizenship
Germany
Place of birth
Hamburg
Place of death
Kampen (Sylt)
Occupation
painter
Languages spoken
German
Student of
Fernand Léger
Field of work
painting
Movement
avant-garde
Image
Anita Rée - Selbstporträt.jpg
Work location
Hamburg
Residence
Kampen (Sylt)
Show 8 more facts
Commons category
Anita Rée
date of birth
1885-02-09
Commons Creator page
Anita Rée
cause of death
intoxication
date of death
1933-12-12
manner of death
Suicide
has works in the collection
Kunsthalle Bremen
Sources (5)

via Wikidata · CC0

Connections

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