Skip to content
EntityQ693591· pop 20· linked from 209 articles

Kunsthalle Bremen

Sign in to save

museum of arts in Bremen

Described at

Ein Crowdfunding-StartUp mit 200 Jahren Geschichte — Google Arts & Culture

Der Kunstverein in Bremen von seinen Anfängen bis heute

artsandculture.google.com →

Ende 1823 lud Senator Hieronymus Klugkist 34 Kunstfreunde ein, um mit ihnen den Kunstverein in Bremen zu gründen. Bereits im folgenden Monat waren die ersten „Gesetze“ des Vereins entworfen, dessen Zweck es sein sollte, „den Sinn für das Schöne zu verbreiten und auszubilden“. Fünf Herren, darunter Klugkist, wurden als „Direction“ berufen und nahmen im Januar 1824 ihre Arbeit auf. Mit zunächst rund 50 Mitgliedern traf man sich vor allem zur gemeinsamen Kunstbetrachtung. Das Kupferstichkabinett bildet den Ursprung und das Herzstück der Sammlung des 1823 gegründeten Kunstvereins in Bremen. Die anfangs nur wenigen Mitglieder trafen sich regelmäßig zu wöchentlichen Kunstbetrachtungen, bei denen druckgraphische Blätter besprochen wurden. Die Sammlung sollte weniger durch belehrende Vorträge als durch „gemeinsame Betrachtung guter Kunstwerke“ und angeregte Diskussionen eine Stätte „idealen Genusses“ werden, wie es der Vorstand im Jahresbericht 1901/02 beschreibt. Ein eigenes Gebäude für seine Wechselausstellungen und den Aufbau einer Sammlung hatte der Kunstverein in den ersten Jahren nicht. Erst 1847 bis 1849 wurde die Kunsthalle nach Plänen des Architekten Lüder Rutenberg und finanziert durch Spenden der Vereinsmitglieder gebaut. Bis heute ist der Kunstverein Besitzer der Kunsthalle und deren Betreiber – eine Besonderheit in der deutschen Museumslandschaft. Kunsthalle (links). Die Union von 1801 (rechts), ein Klub der jungen Kaufleute, baute 1801 ein viergeschossiges Clubhaus an der Ecke Am Wall/ Ostertorstraße. Das Gebäude wurde 1905 abgerissen und das Polizeigebäude, in dem sich heute die Stadtbibliothek befindet, wurde errichtet. Im Hintergrund ist die Rückseite der Kunsthalle zu sehen. Links auf der heutigen Altmannshöhe steht eine der sieben Mühlen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Zuge der Umgestaltung der Wallanlagen in einen englischen Landschaftsgarten errichtet wurden. Schenkungen und Vermächtnisse aus Graphik, Malerei oder Vermögen trugen maßgeblich zum Aufbau der Sammlung bei und legten den Grundstein für die herausragende Qualität des Bremer Bestandes: Hieronymus Klugkist vermachte dem Kunstverein 1851 das druckgraphische Werk sowie Aquarelle von Albrecht Dürer. Darunter beispielsweise die Blau blühende Schwertlilie – Iris, um 1503. Gründungsmitglied Johann Heinrich Albers hinterließ dem Verein eine Sammlung holländischer Meister sowie 15.000 graphische Blätter, darunter 300 Radierungen Rembrandts. 1885 erhielt die Kunsthalle von Melchior Hermann Segelken 6.000 italienische Farbholzschnitte und 1905 von H.H. Meier über 100.000 Blatt Druckgraphik von Goya, Munch, Menzel, Klinger und Toulouse-Lautrec u.a. Das Anwachsen der Sammlung machte eine erste Erweiterung der Kunsthalle erforderlich: Die Baukosten wurden auch diesmal vollständig aus Spenden finanziert, während die Stadt erneut das Grundstück zur Verfügung stellte. Nach Plänen der Bremer Architekten Albert Dunkel und Eduard Gildemeister entstand der erste Erweiterungsbau. Darüber hinaus wurde 1904 die Straßenfassade des Altbaus durch eine neue Sandsteinfassade ersetzt. Gustav Pauli machte die Kunsthalle Bremen zur überregional beachteten Galerie moderner Kunst, er kaufte Werke des aktuellen deutschen Impressionismus an, ebenso wie herausragende französische Malerei. Zum „Künstlerstreit“ führte 1911 der Ankauf von Van Goghs Mohnfeld: Konservative Maler und Kritiker protestierten, während die Kunsthalle mit damals bedeutenden Gegenwartskünstlern für den Einzug der französischen Moderne in deutschen Museen eintrat. Die Station Okazaki. Die Yahagi-Brücke, aus der Serie: Die 53 Stationen entlang des Tokaido-Weges, Utagawa Hiroshige, um 1831-1834, Aus der Sammlung von:Kunsthalle Bremen Emil Waldmann baute als Direktor die von Pauli gelegten Schwerpunkte der Sammlung aus. Später sollten ihn andere Schwierigkeiten erwarten: Die Aktion „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten, Bombardierung und Auslagerung der Sammlung während des Zweiten Weltkriegs. Auch wenn

Excerpt from a page describing this subject · 20,076 chars · not written by Vinony

Wikidata facts

Instance of
art museum
Country
Germany
Time zone
UTC+02:00
Official website
www.kunsthalle-bremen.de
Image
Bremen, die Kunsthalle.JPG
Significant event
legal settlement
Show 13 more facts
postal code
28195
social media followers
4287
inception
1823-00-00
Commons gallery
Kunsthalle Bremen
Commons category
Kunsthalle Bremen
Commons Institution page
Kunsthalle Bremen
street address
Am Wall 207, 28195 Bremen
phone number
+49-421-329080
fax number
+49-421-32908470
email address
mailto:[email protected]
native label
Kunsthalle Bremen
Sources (4)

via Wikidata · CC0

On the map