
Adstringens
Sign in to savethumb|A crystal of the astringent alum thumb|The astringents and acids in fresh blackthorn berries (sloes) give the fruit its sourness.
Research
4,729 papers- Bitter and astringent substances in green tea: composition, human perception mechanisms, evaluation methods and factors influencing their formation.Food research international (Ottawa, Ont.) · 2022
- Astringent drugs for bleedings and diarrhoea: The history of Cynomorium coccineum (Maltese Mushroom).Journal of ethnopharmacology · 2020
- Identification of key astringent compounds in aronia berry juice.Food chemistry · 2022
- Processing of Sweet, Astringent and Pungent Oral Stimuli in the Human Brain.Neuroscience · 2023
- Revealing Further Insights into Astringent Seeds of Chinese Fir by Integrated Metabolomic and Lipidomic Analyses.International journal of molecular sciences · 2023
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Ein Adstringens (von lateinisch adstringere „anziehen, zusammenziehen, festschnüren“; Plural: Adstringentien oder Adstringenzien, Betonung auf der dritten Silbe), auch als Styptikum (von griechisch-lateinisch stypticus, auch stipticus, „zusammenziehend, verstopfend, adstringierend“) bezeichnet, ist ein Mittel, das beim Auftreffen auf Haut oder Schleimhaut durch Eiweißfällung austrocknend, blutstillend und entzündungshemmend wirkt und zur Verdichtung des kolloiden Gefüges führt. Adstringentien werden arzneilich verwendet, um Blutungen aus kleinen Blutgefäßen zu stillen (Alaunstift) oder in der Behandlung von entzündlichen, nässenden und juckenden Hauterkrankungen. In der Kosmetik werden Adstringentien zur Herstellung von schweißhemmenden Deodorantien benutzt. Auch zur Behandlung von übermäßigem Speichelfluss werden Adstringentien(insbesondere Tannine) eingesetzt. Beispiele für adstringierende Stoffe sind etwa Silbernitrat, Alaune, Toluol- und Phenolsulfonsäurepolykondensate (Policresulen) oder Extrakte der Roten Johannisbeere, des Salbeis sowie die Tannine, z. B. in Rotwein oder Grüntee. Die Tannine stellen die adstringierend wirksamen Bestandteile natürlicher Gerbstoffe dar. In der Weinsprache bezeichnet die Adstringenz die Fähigkeit eines Weines, in der Mundhöhle und im Rachen einen trigeminalen Reiz auszulösen, der ein „raues“ bzw. „pelziges“ Mundgefühl verursacht. Möglicherweise besteht eine umgekehrte Wirkung im Mundgefühl nach Einnahme von Adstringentien oder Lipiden.
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