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Basawan
EntityQ728311· pop 20· linked from 21 articles

Also known as Basavana

indischer Miniaturmaler

Person · Open Library

Born
1928
Works
2

Top works

  • Dynamics of irrigation development
  • Economic appraisal of irrigation projects in India

via Open Library + Wikidata

Wikidata facts

Instance of
human
Gender
male
Citizenship
India
Place of birth
Uttar Pradesh
Occupation
illuminator
Position held
court painter
Image
Basawan. Akbar Taming Mad Elephant Hawai. Composition by Basawan, coloring by Chitra. (left part) Akbarnama, ca. 1590, Victoria and Albert Museum, London.jpg
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Commons category
Basawan
date of birth
1560-00-00
date of death
1600-00-00
Commons Creator page
Basawan
has works in the collection
Indian Museum
start of work period
1560-00-00
end of work period
1600-00-00
Sources (1)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Basawan (auch Basavan, Basavana, Baswan; * unbekannt; † nach 1600) war ein in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätiger indischer Miniaturmaler. Er stammte aus einer hinduistischen Familie. Zunächst Schüler des persischstämmigen Meisters Abd as-Samad an der Malerschule des Mogulkaisers Akbar I. (reg. 1556 bis 1605), stieg er später selbst zu einem der führenden Künstler an Akbars Hof auf. Nach dem Tode des Malers 1585 übernahm er die Leitung des kaiserlichen Ateliers. Sein eigenes Sterbedatum ist unbekannt. Ab etwa 1600 erschien sein Name nicht mehr auf den Randinschriften mogulischer Miniaturen. Basawan war der Vater des Miniaturmalers . Basawan schuf zahlreiche Illustrationen zu persischen Handschriften, aber auch Einzelblätter. Zu seinen wichtigsten Frühwerken zählen Miniaturen für die auch als „Papageienbuch“ bekannte persische Geschichtensammlung Tutinama, den Abenteuerroman Hamzanama und das zum persischen Königsepos Shahnama gehörige Dārāb-nāma. Das früheste Kolophonportrait in der mogulzeitlichen Malerei in einem Gulistān von Saʿdī (RAS Persian 258) stammt sehr wahrscheinlich ebenfalls von ihm. Eine eindeutige Zuordnung einzelner Werke zu Basawan ist oft nicht möglich, da zur Zeit Akbars viele Miniaturen als Gemeinschaftsarbeiten ausgeführt wurden, für welche Basawan vor allem Entwürfe und Umrisszeichnungen anfertigte. Den Höhepunkt seines Schaffens erreichte er in den 1580er Jahren. Sein verfeinerter Spätstil (unter anderem Miniaturen zu den Herrscherchroniken Baburnama und Akbarnama) zeichnet sich durch eine sehr genaue Beobachtung der Natur, insbesondere von Tieren in ihrer natürlichen Umgebung, aus. Prägend auf die spätere Entwicklung der Mogulmalerei unter Akbars Nachfolger Jahangir (reg. 1605 bis 1627) wirkten seine Porträts bedeutender historischer und zeitgenössischer Persönlichkeiten, die er meist im Dreiviertel- oder Ganzprofil darstellte. Basawans Werke wirken plastischer und räumlicher als die anderer Künstler seiner Zeit. Auch in dieser Hinsicht greifen sie dem realistischeren Stil der Jahangir-Zeit vor. Es sind Einflüsse aus der europäischen Kunst erkennbar, die bereits zu Beginn der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts – also noch vor der Entsendung einer portugiesischen Jesuitenmission an den Hof Akbars im Jahre 1580 – hauptsächlich in Form von Grafiken und Stichen Indien erreichte und am Mogulhofe eine gewisse Wertschätzung erfuhr. So dienten europäische Grafiken vermutlich schon den um 1560 entstanden Folia Basawans zum Tutinama als Vorbilder.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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