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Charles Le Brun
Sign in to saveAlso known as Sharlʹ Le Bri︠u︡nʹ, Chevalier Charles Le Brun, Sharl Le Briun, Charles LeBrun, Charles Lebrun, Char. le Brun, M. Le Brun
17th-century French painter and art theorist (1619—1690)
OverviewAI-generated
Charles Le Brun (1619–1690) was a French painter, architect, designer, and graphic artist. Born and dying in Paris, he worked in Versailles, Paris, and Rome. His artistic output included portrait, history, and religious painting, aligning with the Classicism and Baroque movements. He served as Premier peintre du Roi and was a member of the Académie royale de peinture et de sculpture.
Le Brun studied under François Perrier, Simon Vouet, and Nicolas Poussin. He taught Joseph Vivien, Nicolas Bertin, Louis de Silvestre, and Gabriel Revel. His notable works include the Hall of Mirrors and Alexander Entering Babylon. He was employed by the Gobelins Tapestry Manufactory. He is buried at Saint-Nicolas-du-Chardonnet.
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Key facts
- Born
- Paris, Kingdom of France
- Baptised
- ( 1619-02-24 ) 24 February 1619
- Died
- 22 February 1690 (1690-02-22) (aged 70), Paris, Kingdom of France
- Monarch
- Louis XIV
- Preceded by
- Charles Errard
- Succeeded by
- Pierre Mignard
via Wikipedia infobox
Described at
Charles Le Brun - Der Maler des Sonnenkönigs
Er trug den Titel "königlicher Maler" unter dem Sonnenkönig Louis XIV. – doch Charles Le Brun war weit mehr als ein repräsentativer Hofmaler. Eine Ausstellung im Louvre Lens in Nordfrankreich zeigt seine vielen Talente.
deutschlandfunkkultur.de →von Charles Le Brun, das 2015 in einer Ausstellung in Barcelona gezeigt wurde.") Er trug den Titel „königlicher Maler“ unter dem Sonnenkönig Louis XIV. – doch Charles Le Brun war weit mehr als ein repräsentativer Hofmaler. Eine Ausstellung im Louvre Lens in Nordfrankreich zeigt seine vielen Talente. Die Sendung liefert täglich einen aktuellen Überblick über Kulturereignisse des Tages. Über... Mehr anzeigen In französischen Schulbüchern wird er stets als „Repräsentant“ des „Grand Siècle“, des „Großen Jahrhunderts“ beschrieben: Charles Le Brun, der Hofmaler Ludwigs XIV. Und die Franzosen lieben ihn nicht wirklich: Er gilt nicht gerade als Langweiler, aber doch vor allem als ein auf die Einhaltung von Regeln fixierter Theoretiker – und das vermag Kuratorin Bénédicte Gady regelrecht zu bekümmern: „In Frankreich ist Charles Le Brun sehr in Verruf geraten. Die Franzosen setzen ihn mit Ludwig XIV. gleich, mit der absoluten Monarchie – und also ist das für sie Propagandakunst und das lehnen sie ab.“ Dem setzt die Ausstellung ein entschieden anderes Bild entgegen. Der Rundgang im Louvre Lens verläuft chronologisch: Als Sohn eines Skulpteurs 1619 in Paris geboren, zeigen schon die Zeichnungen und Gemälde des 15-jährigen Charles Le Brun eine sichere Hand. Der 19-Jährige wird bereits „peintre du Roi“, „königlicher Maler“, der ein Jahr später seinen ersten Großauftrag erhält: vom Kardinal Richelieu. Fouquet, Colbert, Mazarin – bedeutende Minister des Königs – werden seine Gönner, denn nicht nur beherrscht Charles Le Brun als Maler den Geschmack der Zeit, er ist ausgesprochen vielseitig. Das unterscheidet ihn von anderen. Bénédicte Gady: „Er war auf sehr unterschiedlichen Gebieten talentiert. Er hat gezeichnet und gemalt, er hat seine Bilder zu Vorlagen für Skulpturen, Kupferstiche und Radierungen gemacht, er hat Wandteppiche entworfen, er hat für Goldschmiede, hat für Architekten gearbeitet, und er hat als Ausstattungsleiter zuletzt das gesamte Dekor für Schloss Versailles verantwortet – denn, auch das war neu, er hatte einen großen Sinn dafür, all diese Künste zusammenzuführen.“ Und damit, so Bénédicte Gady, sei er modern gewesen, seiner Zeit weit voraus. Charles Le Brun gründete Werkstätten und Gruppenateliers, deren Leiter er jahrelang blieb, er stand Gobelin-Manufakturen vor, wurde Mitbegründer der Königlichen Akademie für Malerei und Skulptur. Ein Genie des Kontakteknüpfens muss er gewesen sein, Charles Le Brun: Sehr eindrucksvoll kann der Besucher nachvollziehen, wie aus Zeichnungen Gemälde wurden, wie er Motive einzelner Gemälde zu Vorlagen für Wandteppiche weiterentwickelte, Figurenentwürfe für die Architekten von Schloss Versailles füllten bis zu sechs Quadratmeter große Kartons. Seine Themen entnahm er zumeist biblischen und mythologischen Stoffen; indes zeigt er manchmal ganze Figurengruppen ohne jeden Kontext. Wo es weder Vorder- noch Hintergrund gibt, wirken die Gemälde des Charles Le Brun fast abstrakt. Das Gesicht des Menschen faszinierte ihn, ganze Studienreihen von lachenden, weinenden, angsterfüllten, auch anbetenden Gesichtern lassen den Betrachter staunen. Beeindruckend auch, dass und wie Charles Le Brun die Physiognomie von Tieren zeichnend und malend mit Akribie erforschte, um ihnen Seele und Intelligenz nachzuweisen. „Schauen Sie hier dieses Pferd, faszinierend, diese Kraft, die es verkörpert und dieses Auge des Pferdes, dieser hypnotisierende Blick, der bewirkt, dass wir sofort hinsehen! Nur wenige Pinselstriche – rosa, orange, ein zartes Hellblau, kontrastiert von strahlenden Weiß, das ist meisterlich gemalt – man sieht das oft bei Lebrun. Er zeigt viel Gefühl – bei den Menschen, die er malt, aber auch bei Tieren.“ Kein Langweiler also und deutlich mehr als nur ein „Repräsentant“ ist Charles Le Brun. Mit dieser schönen Ausstellung könnte es gelingen, was Kuratorin Bénédicte Gady am Herzen liegt, dass man gerade in Frankreich Charles Le Brun wiederentdeckt:
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Wikidata facts
- Instance of
- human
- Given name
- Charles
- Gender
- male
- Citizenship
- France
- Place of birth
- Paris
- Place of death
- Paris
- Occupation
- visual artist
- Position held
- Premier peintre du Roi
- Languages spoken
- French
- Notable work
- Alexander Entering Babylon
- Student of
- Nicolas Poussin
- Field of work
- painting
- Genre
- religious painting
- Movement
- Baroque
- Image
- Le brun.jpg
- Work location
- Rome
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- Commons category
- Charles Le Brun
- date of birth
- 1619-02-24
- date of death
- 1690-02-12
- place of burial
- Saint-Nicolas-du-Chardonnet
- Commons Creator page
- Charles Le Brun
- student
- François-Alexandre Verdier
- Commons gallery
- Charles Le Brun
- name in native language
- Charles Le Brun
- sponsor
- Louis XIV of France
- described at URL
- www.deutschlandfunkkultur.de/charles-le-brun-der-maler-des-sonnenkoenigs.1013.de.html?dram:article_id=354418
- ethnic group
- French
Sources (7)
via Wikidata · CC0
Works in European collections
36 objects attributed to Charles Le Brun, held across European museums, libraries & archives · via Europeana
Tombeau de Vicomte de Turenne
[Abraham’s Sacrifice d 'Abraham]
Les difference Nations de l 'Europe
[Studies from the Alexanderschlachte, Ca valier [é vers la - Six études tirées des batailles d 'Alexandre]
Israel Silvestre Delineator regis [royal draftsman]
Mre. André Felibien
Self-portrait
Fontaine de la Pyramide
Triumphal of Alexander the Great in Babylon
Portrait of Cologne banker Everhard Jabach with his family
The Night
Parterre de l 'Orangery
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Encyclopedic overview
Charles Le Brun ( French pronunciation: [ʃaʁl lə bʁœ̃]; baptised 24 February 1619 – 12 February 1690) was a French painter, physiognomist, art theorist, and a director of several art schools of his time. He served as a court painter to Louis XIV, who declared him "the greatest French artist of all time". Le Brun was a dominant figure in 17th-century French art and was influenced by Nicolas Poussin.
Biography
Excerpted from Wikipedia’s “Charles Le Brun” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.