Unter Kontraphobie (von lateinisch contra ‚entgegengesetzt, gegenläufig, im Widerspruch mit‘ und altgriechisch φόβος phóbos, deutsch ‚Furcht, Scheu, Schrecken‘) wird in der Psychoanalyse und der Wagnisforschung eine zwiespältige Gemütsverfassung verstanden, bei der Gefühlslage und Verhalten auseinanderklaffen. Angstbesetztheit als eigentlich empfundener Wesenskern und Mut als gewollte Ausdrucksform und Signal an die Umwelt geraten in einen Widerstreit und treten konträr in Erscheinung. Sie finden ihren Ausdruck darin, dass Angst gefühlt und Mut nach außen demonstriert wird.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).