Also known as nCov-2019 outbreak, 2019nCov outbreak, COVID-19 epidemic, nCov2019 outbreak, coronavirus pandemic, COVID-19 outbreak, SARS-CoV-2 pandemic, COVID pandemic
weltweiter Ausbruch der Infektionskrankheit COVID-19, ausgelöst von dem Coronavirus SARS-CoV (2019–2023)
The COVID-19 pandemic was a global outbreak of disease caused by the SARS-CoV-2 virus that began in 2019 and lasted until 2023, affecting millions of people worldwide. It matters because it was one of the most significant public health events in recent history, disrupting economies, healthcare systems, and daily life across the globe.
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Die COVID-19-Pandemie, auch Corona(virus)-Pandemie oder Corona(virus)-Krise, ist der weltweite Ausbruch der Infektionskrankheit COVID-19 (umgangssprachlich oft als „Corona“ oder „COVID“ abgekürzt).Die Pandemie hat in vielen Ländern dramatische . Am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenentzündung mit noch unbekannter Ursache in Wuhan in China bestätigt. Am 11. Februar 2020 schlug die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Namen COVID-19 für die Infektionskrankheit vor. Im Januar 2020 entwickelte sich die Krankheit zur Epidemie in China und am 11. März 2020 erklärte die WHO die bisherige Epidemie offiziell zu einer weltweiten Pandemie. Verursacht wird die Erkrankung durch eine Infektion mit dem bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2. In zahlreichen Ländern der Welt gibt es im Verlauf der Pandemie massive Einschnitte in das Alltagsleben. Zu den gesamtgesellschaftlichen gehört auch die Wirtschaftskrise 2020–2021. Die dritte und bisher verheerendste Pandemie des 21. Jahrhunderts wird weltweit in großem Rahmen von den Medien begleitet. Sie ist ein Beispiel für die rasche Ausbreitung einer Krankheit in einer vernetzten und globalisierten Welt. Am 13. Januar 2020 trat in Thailand die erste durch einen Labortest bestätigte Corona-Infektion außerhalb von China auf, außerhalb Asiens erstmals am 23. Januar 2020 in den USA. In beiden Fällen gab es eine Verbindung zu Reisen nach oder von Wuhan. Um einer Ausbreitung in Staaten ohne leistungsfähige Gesundheitssysteme entgegenzuwirken, erklärte die WHO die Coronavirus-Pandemie am 30. Januar 2020 zur „Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“. Der erste Corona-bedingte Todesfall außerhalb Chinas wurde Anfang Februar 2020 auf den Philippinen registriert; es handelte sich um einen Chinesen aus Wuhan. Am 9. Februar 2020 überstieg die Zahl der registrierten Todesfälle mit über 800 bereits die Gesamtzahl der Todesfälle der SARS-Pandemie 2002/2003. Am 15. Februar 2020 starb ein achtzigjähriger Chinese in Frankreich an den Folgen einer Corona-Infektion. Der chinesische Tourist war das erste Todesopfer der COVID-19-Pandemie in Frankreich und das erste außerhalb Asiens. Am 22. Februar 2020 wurden aus Italien die ersten beiden Todesfälle von Europäern durch COVID-19 gemeldet. Ab dem 28. Februar 2020 schätzte die WHO in ihren Berichten das Risiko auf globaler Ebene als „sehr hoch“ ein (englisch WHO risk assessment, global level: very high), zuvor als „hoch“. Am 19. März 2020 meldete Italien erstmals mehr Todesopfer als China. Mitte März 2020 gab es die meisten Infektionsfälle in China, Italien, Spanien, Iran, Deutschland, Frankreich und den USA; aus China wurden nur noch wenige Neuinfektionen gemeldet. Ende März 2020 stieg die Zahl der Corona-Infektionen in den USA stark an; damit wurden auch die Vereinigten Staaten neben Europa und China zu einem Brennpunkt („Hotspot“) der weltweiten COVID-19-Pandemie. Im Mai und Juni 2020 entwickelte sich Lateinamerika zum neuen Zentrum der Coronavirus-Pandemie; besonders davon betroffen waren Brasilien, Peru, Chile, Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Ecuador und Bolivien. Ende August 2020 meldete Indien zum ersten Mal die höchste Zahl an Neuinfektionen innerhalb eines Tages weltweit. Damit wurde Indien zum neuen Zentrum der Pandemie. Im September 2020 wurde in Europa ein starker Anstieg der Fälle verzeichnet, der längere Zeit anhielt. Er wurde als „zweite Welle“ betitelt. In den USA hingegen kam es kurz darauf zum Beginn der „dritten Welle“. Beide Wellen wurden als deutlich aggressiver bezeichnet. Am 29. September 2020 meldete die WHO bei über 33.000.000 bestätigten Infizierten über 1.000.000 bestätigte COVID-Tote. Dies sind allerdings nur die bestätigten Fallzahlen, ohne die Dunkelziffer. Die Berechnungen der Übersterblichkeit des britischen Wirtschaftsmagazins Economist ergaben, dass bis August 2020 etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen (0,019–0,026 % der Weltbevölkerung) an den Folgen von COVID-19 gestorben sind und 500 bis 730 Millionen sich infiziert haben. Die kumuliert gerechnete Zahl der Infizierten erreicht 6,34–9,3 % der Weltbevölkerung. Die Daten der Übersterblichkeit beschränken sich allerdings auf westeuropäische Länder, einige Staaten Lateinamerikas, Russland, die USA, Südafrika und mehrere andere größere Staaten. Im Mai 2021 schätzte die WHO, dass bis dato ca. 6–8 Mio. Menschen an COVID-19 gestorben sind. Einer im März 2022 erschienenen Untersuchung einer Forschergruppe um Haidong Wang vom Institute for Health Metrics and Evaluation der University of Washington in Seattle zur globalen Übersterblichkeit von Anfang 2020 bis Ende 2021 nach wird die Zahl der COVID-19 zuzurechnenden Toten auf 18,3 Millionen geschätzt. Darüber hinaus ergab die Studie sehr erhebliche Unterschiede in den einzelnen Regionen und Ländern sowie sehr unterschiedliche Diskrepanzen zwischen offiziellen Angaben zu Coronatoten und den sich in der Übersterblichkeit abbildenden tatsächlichen Zahlen. In Deutschland seien im untersuchten Zeitraum vermutlich 203.000 Menschen in Zusammenhang mit COVID-19 gestorben, im Unterschied zur offiziellen Zahl von 122.000 COVID-19-Toten. Im Dezember 2020 wurde in Großbritannien die Virusvariante Alpha (B.1.1.7, zuvor VOC-202012/01) gemeldet, etwa 60 Prozent ansteckender als der bis dahin vorherrschende Virustyp. In Südafrika verbreitete sich die Variante Beta (B.1.351, zuvor 501.V2), in Brasilien die Variante Gamma (P.1) und in Indien zunächst die Variante B.1.617, aus der sich ihre Untervariante Delta (B.1.617.2 mit Untervarianten AY.*) entwickelte und im Frühjahr 2021 bis zum Sommer weltweit durchsetzte, noch einmal etwa 60 % ansteckender als Alpha. Ende November 2021 wurde im südlichen Afrika die Variante Omikron (B.1.1.529 mit Untervarianten BA.*) erstmals entdeckt, die sich mit einer Verdopplungszeit von etwa 1,5 bis 3 Tagen schnell weltweit verbreitete, auch in Bevölkerungen mit bestehender Immunität gegen vorherige Varianten. Am 28. Januar 2021 überstieg die Anzahl der weltweit bestätigten Infektionen die Marke von 100 Millionen; die doppelte Zahl von 200 Millionen Fällen wurde am 4. August 2021 und damit rund vier Monate schneller als die erste Marke erreicht. Am 6. Januar 2022 erreichte die Anzahl der weltweit bestätigten Infektionen die Marke von 300 Millionen und am 8. Februar 2022 die von 400 Millionen Fällen. Am 15. April 2022 wurde die Anzahl von 500 Millionen bestätigter Fälle weltweit erreicht.
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