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Else Ernestine Neuländer-Simon
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Else Ernestine Neuländer-Simon

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Also known as Yva, Else Simon, Else Ernestine Neulaender-Simon, Else Neuländer

Yva (26 January 1900 – disappeared June 1942?; officially declared dead on 31 December 1944) was the professional pseudonym of Else Ernestine Neuländer-Simon who was a German Jewish photographer renowned for her dreamlike, multiple exposed images. She became a leading photographer in Berlin during the Weimar Republic.

Music · MusicBrainz

Type
Group

via MusicBrainz · CC0

Key facts

Person.name
Yva
Person.image
Bundesarchiv Bild 183-2005-0827-501, detail Yva.jpg
Person.caption
Yva, 1930
Person.birth_name
Else Ernestine Neuländer
Person.birth_place
Berlin, German Empire
Person.death_place
Lublin, German-occupied Poland
Person.other_names
Else Ernestine Neuländer-Simon, Else Simon
Person.occupation
photographer
Person.years_active
1920–1942
Person.known_for
multiple exposure fashion photography

via Wikipedia infobox

Described at

Else Neuländer-Simon | Stolpersteine in Berlin

stolpersteine-berlin.de →

Auf der Seite „Stolpersteine Finden“ bieten wir eine Karte an, die über Maptiler eingebunden wird. Ihr wäre eine glanzvolle internationale Karriere als Mode- und Werbefotografin gewiss gewesen. Schon mit 25 Jahren galt Else Simon – Künstlername Yva – in Berlin als aufstrebender Star der Modefotografie. Sie publizierte in den renommiertesten Zeitungen und Illustrierten. Anfang der 1930er Jahre beteiligte sie sich an internationalen Foto-Ausstellungen in Rom, London und Paris. Doch dann kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Für jüdische Bürger bedeutete dies: Unentwegte Schikane, Berufsverbote, später Deportation und Tod. Auch Else Simon blieb nicht verschont. Am 13. Juni 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Mann Alfred nach Sobibór deportiert und ermordet. Ihr genaues Todesdatum ist nicht bekannt. Yva wurde als Else Ernestine Neuländer am 26. Januar 1900 in Berlin geboren. Die Tochter eines Kaufmanns und einer Modistin war das jüngste von neun Geschwistern. Nach einer Fotolehre gründete sie schon mit 25 Jahren ihr erstes Fotoatelier in der Berliner Friedrich-Wilhelm-Straße 17 (heute Klingelhöferstraße). Unter dem Künstlernamen Yva wurde sie schnell bekannt. Bald veröffentlichte sie in bedeutenden Printmedien wie der Berliner Illustrierten, großen Verlagen wie dem Ullstein-Verlag und Renommiermagazinen wie Die Dame, Elegante Welt, Querschnitt und UHU. Später gehörten auch Werbefotos für Kleidung und Bademoden und für Gebrauchsgrafik zu ihrem Werk. Außerdem porträtierte sie wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Es folgten Teilnahmen an internationalen Ausstellungen wie The modern Spirit in Photography in London oder La beauté de la femme in Paris. 1930 zog Yva in ein größeres Atelier in der Bleibtreustraße 17, wo sie vier Jahre arbeitete und lebte. Der Höhepunkt ihrer Karriere begann mit dem Umzug in die Schlüterstraße 45, wo sie in der großzügigen vierten und fünften Etage Wohnung und Atelier nahm. Auf der Treppe zwischen den Etagen und auf dem Dachgarten entstanden viele ihrer berühmten Modefotos. Zeitweise beschäftigte Yva in ihrem Studio bis zu zehn Angestellte. Ab 1936 arbeitete der später weltberühmte Fotograf Helmut Newton bei ihr, zuerst als Lehrling, dann als ihr Assistent. In einem Interview mit dem Zeit-Magazin bezeichnete er später die zwei Jahre bei Yva als „die glücklichste Zeit meines Lebens“. Heute befindet sich in der Schlüterstraße 45 das Hotel Bogota. In der vierten Etage erinnert eine kleine Foto-Ausstellung an Yva. Als der Machtantritt der Nazis erste Schatten auf ihr Wirken warf, heiratete Else Neuländer 1934 den elf Jahre älteren Kaufmann Alfred Hermann Simon. Er übernahm die kaufmännische Leitung des Ateliers. Doch der Druck hielt an, verstärkte sich sogar weiter. Um weiteren Schikanen zu entgehen, übertrug Else Simon 1936 ihrer „arischen“ Freundin, der Kunsthistorikerin Charlotte Weidler, den Betrieb. Sie selbst konzentrierte sich ganz auf die Fotografie. Mit dem Berufsverbot von 1938 sah sich das Ehepaar Simon gezwungen, die gemeinsame Wohnung in der Schlüterstraße 45 aufzugeben. Man zog zunächst in eine kleinere Wohnung in der Düsseldorfer Straße, später in die Bamberger Straße 49, wo die Simons als Untermieter ein möbliertes Zimmer bewohnten. Yva fand als Röntgenassistentin im Jüdischen Krankenhaus in der Iranischen Straße Arbeit; ihr Mann musste als Zwangsarbeiter in Berlin- Zehlendorf Straßen fegen. In das repräsentative und enteignete Gebäude in der Schlüterstraße zog die Reichskulturkammer der Nazis. Am 1. Juni 1942 wurde das Ehepaar Else und Alfred Simon von der Gestapo verhaftet. Knapp 14 Tage später, am 13. Juni 1942, verschleppten die Nazis die beiden in den Deportationszug, der unter der Bezeichnung „15. Osttransport“ das Vernichtungslager Sobibór zum Ziel hatte. Auf einem Nebengleis in Lublin wurden die insgesamt 1030 Insassen einer „Selektion“ unterworfen. Eine unbekannte Anzahl von Männern und Frauen wurde in das nahe Lager Majdanek eingewiesen, für alle anderen endete

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Wikidata facts

Instance of
human
Family name
Simon
Gender
female
Citizenship
German Reich
Place of birth
Berlin
Occupation
model
Languages spoken
German
Field of work
photography
Image
Yva Selbstportraet.jpg
Significant event
The Holocaust
Show 9 more facts
Commons category
Yva
date of birth
1900-01-26
date of death
1944-12-31
Commons Creator page
Yva
has works in the collection
Berlinische Galerie
name in native language
Yva
birth name
Else Ernestine Neuländer
floruit
1928-00-00
Sources (5)

via Wikidata · CC0

~8 min read

Encyclopedic overview

7 sections
Contents
  • Early life
  • Career
  • Legacy
  • Photo gallery
  • References
  • Citations
  • Bibliography

Yva (26 January 1900 – disappeared June 1942?; officially declared dead on 31 December 1944) was the professional pseudonym of Else Ernestine Neuländer-Simon who was a German Jewish photographer renowned for her dreamlike, multiple exposed images. She became a leading photographer in Berlin during the Weimar Republic.

When the Nazi Party came to power, she was forced into working as a radiographer. She was deported by the Gestapo in 1942 and murdered, probably in the Majdanek concentration camp during World War II.

Excerpted from Wikipedia’s “Else Ernestine Neuländer-Simon” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.