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Ernst Barlach

File:Barlach_Selbstbildnis_I_(1928).jpg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Ernst Barlach

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Also known as Erunsuto Baruraha, Ernst Heinrich Barlach, Ernst Barlah, E. Barlach

German expressionist sculptor, printmaker and writer (1870–1938)

Person · Open Library

Born
1870
Died
1938
Works
167

Top works

  • Ernst-Barlach-Gedenkstätte der DDR Güstrow
  • Ernst Barlach, das Wirkliche und Wahrhaftige
  • Ernst Barlach und Käthe Kollwitz
  • "Im Zauberwald"
  • Ernst Barlach, Kaẗhe Kollwitz. [Exhibition] November-December l967

via Open Library + Wikidata

Music · MusicBrainz

Type
Person
Gender
Male
Origin
Sweden
Active from
1936-12-20
Active to
2018-06-27

via MusicBrainz · CC0

Listeners · Last.fm

Listeners
2
Total plays
30

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via Last.fm · Ernst Barlach

Quotes

  • As the misfortune befell in November [1918], I threw myself into the woodcut.. .It is a technique that provokes one to confession, to the unmistakable statement of what one finally means. It, or far more she, enforces a certain general validity of expression.. .I have finished a number of large woodcuts that deal with all of the distress of the times.

via Wikiquote · CC BY-SA

Key facts

Born
Ernst Heinrich Barlach , ( 1870-01-02 ) 2 January 1870, Wedel , Holstein , Kingdom of Prussia
Died
24 October 1938 (1938-10-24) (aged 68), Rostock , Mecklenburg , Germany
Known for
Sculpture, printmaking, theater, literature
Movement
Realism , Expressionism

via Wikipedia infobox

Described at

Ernst Barlach :: Museum-Digital :: Topic

Ernst Barlach wurde am 2. Januar 1870 in Wedel geboren. Den Gro&szlig;teil seiner Kindheit verbracht er in Ratzeburg. Nach dem Kunststudium an der Kun

themator.museum-digital.de

Ernst Barlach wurde am 2. Januar 1870 in Wedel geboren. Den Großteil seiner Kindheit verbracht er in Ratzeburg. Nach dem Kunststudium an der Kunstgewerbeschule Hamburg von 1888 bis 1891 schloss sich ein Studium an der Kunstakademie in Dresden bis 1895 als Meisterschüler bei dem Bildhauer Robert Diez an. Es folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Paris, wo er hauptsächlich mit schriftstellerischer Arbeit beschäftigt war. Ab dem Jahr 1897 arbeitete Barlach zunächst als freischaffender Künstler. 1901 zog er zurück in seine Geburtsstadt Wedel und begann mit ersten dramatischen Versuchen. Auch schuf er vor allem Kleinkeramik für die Töpferwerkstatt Mutz in Altona. 1905 war er für ein halbes Jahr durch Vermittlung von Peter Behrens als Lehrer an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen (Westerwald) tätig. Im Jahr 1906 unternahm Barlach eine Reise nach Russland; die Eindrücke des russischen Bauerntums und der Volkskunst sollten in ihrer Gestaltungsweise seine Skulpturen zukünftig beeinflussen. 1907 stellte Barlach im Frühjahrssalon der Berliner Secession die von Richard Mutz ausgeformten farbigen Terrakotten Russische Bettlerin mit Schale und Blinder russischer Bettler aus. Ab 1909 war Barlach Stipendiat in der Villa Romana in Florenz. Bereits Barlachs frühe Arbeiten setzen sich mit dem Menschen, seinen Lebensbedingungen und seinen Haltungen zum Leben auseinander. Ab 1910 nahm er regelmäßig an Ausstellungen der Berliner Secession, des Sonderbundes und beim Kunstsammler Paul Cassirer in Berlin teil. Seit diesem Jahr lebte Barlach in Güstrow (Mecklenburg), wo er sich nach seinen Bedürfnissen ein von Adolf Kegebein entworfenes Atelier und Wohnhaus am Inselsee bauen ließ. Hier entstanden seine Hauptwerke. Besonders beschäftigte er sich nach seiner Einberufung 1915 zum Landsturm mit dem Erlebnis "Krieg". 1925 wurde er Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München. 1922 wurde in Kiel das erste Ehrenmal "Schmerzensmutter" eingeweiht. Das Ehrenmal für die Gefallenen "Der Schwebende" im Güstrower Dom entstand 1927. In "Der Schwebende" soll Barlach die Gesichtszüge seiner Künstlerkollegin Käthe Kollwitz verarbeitet haben. Bereits ein Jahr später wurde vor der Kieler Universitätskirche der "Geistkämpfer" aufgestellt. 1929 folgte das Ehrenmal im Magdeburger Dom, 1931 das Hamburger Ehrenmal. Durch seine Unterschrift unter den Aufruf der Kulturschaffenden vom 19. August 1934 bekundete er, dass er zu des Führers Gefolgschaft gehörte. Dieser Schritt des Künstlers trug zu einer lang andauernden ambivalenten Rezeption seines Lebens und seines Werkes bei. Der Entwurf einer Pietà für Stralsund kam 1932 wegen Anfeindungen aus nationalsozialistischen Kreisen nicht mehr zur Vollendung. Die gegen Barlach entfachte Rufmordkampagne führte 1934 zur Magazinierung des Magdeburger Ehrenmals, 1937 zur Entfernung des Kieler "Geistkämpfers" und des Güstrower Ehrenmals, das 1941 eingeschmolzen wurde. Freunde hatten einen Zweitguss angefertigt und versteckten die Skulptur bis zum Kriegsende. 1938 folgte die Entfernung des Reliefs "Trauernde Mutter mit Kind" vom Hamburger Ehrenmal und der erzwungene Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste. Mehr als 400 seiner Werke wurden als "entartete Kunst" aus öffentlichen Sammlungen entfernt. 1937 belegte ihn die Reichskammer der Bildenden Künste mit einem Ausstellungsverbot. Im Alter von 68 Jahren erlag Barlach am 24. Oktober 1938 in der Rostocker St.-Georg-Klinik einem Herzinfarkt. Er wurde in Ratzeburg begraben. Ein Jahr nach der Beendigung des Ersten Weltkrieges fertigte Ernst Barlach den Holzschnitt "Gruppe im Sturm" an. Eine zusammengekauerte Frau hält sich an einem vor ihr stehenden Mann fest,... Eine Gruppe von fünf Menschen steht beieinander in einer landschaftlichen Umgebung. Drei davon sitzen auf dem Boden, während die anderen beiden eingehüllt in Mänteln hinter ihnen stehen und... Dieses Selbstbildnis von Ernst Barlach zeigt den Künstler als 58jährigen, in leicht nach rechts gedrehter Ha

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Wikidata facts

Instance of
human
Given name
Heinrich
Gender
male
Citizenship
German Reich
Place of birth
Wedel
Place of death
Rostock
Educated at
Académie Julian
Languages spoken
German
Religion
Lutheranism
Participant in
Documenta III
Student of
Robert Diez
Field of work
art of sculpture
Conflict
World War I
Image
ErnstBarlachYoung.jpg
Show 12 more facts
Commons category
Ernst Barlach
date of birth
1870-01-02
date of death
1938-10-24
Commons Creator page
Ernst Barlach
Commons gallery
Ernst Barlach
cause of death
heart failure
name in native language
Ernst Barlach
writing language
German
pseudonym
Barlah
manner of death
natural causes
Sources (7)

via Wikidata · CC0

Works in European collections

36 objects attributed to Ernst Barlach, held across European museums, libraries & archives · via Europeana

~11 min read

Encyclopedic overview

Ernst Heinrich Barlach (2 January 1870 – 24 October 1938) was a German expressionist sculptor, medallist, printmaker and writer. Although he was a supporter of the war in the years leading to World War I, his participation in the conflict made him change his position, and he is mostly known for his sculptures protesting against it. This created many conflicts during the rise of the Nazi Party, when most of his works were confiscated as degenerate art. Stylistically, his literary and artistic work would fall between the categories of twentieth-century Realism and Expressionism.

Biography

Excerpted from Wikipedia’s “Ernst Barlach” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.

Gallery (7)