Also known as Eugene Flandin, Eugène Napoléon Flandin, Jean-Baptiste Flandin, Jean-Baptiste Eugène Napoléon Flandin
französischer Maler
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Eugène Flandin, mit vollem Namen Jean-Baptiste Eugène Napoléon Flandin (* 18. August 1809 in Neapel; † 29. September 1889 in Tours), war ein französischer Maler, dessen zeichnerische Dokumentation archäologischer Stätten noch heute eine Rolle in der wissenschaftlichen Forschung spielt. Seine Eltern waren Baptiste Flandin (1777–1853), ein Verwalter in Napoleons Armee, und Marie-Agnès Durand (geb. 1792). Eugènes frühe Kindheit war eng mit dem Beruf seines Vaters verbunden. Er war erst 2 Jahre alt, als die Familie 1811 aus Neapel zurückkehrte, wo sein Vater seit 1807 unter Joachim Napoléon Murat diente. Während Napoleons Russlandfeldzug war er dem Comte Pierre Bruno Daru zugewiesen. Nach 1815 blieb er Offizier mit halber Bezahlung in verschiedenen militärischen und administrativen Positionen – hauptsächlich in Algerien. Wegen „Unregelmäßigkeiten“ musste er 1835 vorzeitig den Dienst quittieren. Nun war es schwierig, für die Familie mit 4 Kindern zu sorgen.
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