
Also known as Ovis aries musimon
ziegenartiges Wildtier heimisch in und um Korsika und seit dem 19. Jahrhundert auch Mitteleuropa
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Der Europäische Mufflon (Ovis gmelini musimon, Syn.: Ovis orientalis musimon, Ovis aries musimon), jägersprachlich Muffelwild oder kurz Muffel genannt, ist die westlichste und kleinste Unterart des Mufflons. Als Ursprung der Art wird Vorderasien vermutet. Um 7000 v. Chr. wurde er vom Menschen auf den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien eingeführt und mit der Zeit an allen anderen Orten ausgerottet, so dass die Art nur dank der dortigen Bestände vor der kompletten Ausrottung bewahrt wurde. Ab dem 19. Jahrhundert ist er in zahlreichen Gegenden Europas aktiv eingeführt worden, so auch ab 1902 in Deutschland. An das niederschlagsreiche Klima und die weicheren Böden in Mitteleuropa sind die Tiere aber nicht angepasst und leiden daher häufig unter anderem an der Moderhinke, einer durch Bakterien ausgelösten Krankheit, die die Klauen der Tiere zum Abfaulen bringt. In einer natürlichen Landschaft würden Mufflons daher in kürzester Zeit von Beutegreifern wie Wolf und Luchs aus Mitteleuropa vertrieben. Da diese Tiere in Mitteleuropa aber noch nicht wieder ausreichend etabliert sind, werden die Mufflon-Bestände vom Menschen bereits selbst wieder reduziert, um weiteres Tierleid zu verhindern.
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Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).