
Freudental () is a municipality in the district of Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Germany.
~3 min read
Freudental () is a municipality in the district of Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Germany.
==History== Freudental was first mentioned in 1304 in the stock records of the hospital in Esslingen. Similar to Besigheim and Löchgau it belonged to the Marquis of Baden, as a result of the Bavarian Succession War of 1504 it fell under Duke Ulrich of Württemberg and under the stewardship of the bailiff of Besigheim Konrad Schenk von Winterstetten. After changes and fragmentation of local government (1590/92 to 1685 Schaffelitzky of Mukkadell) in 1685 the town was solely owned by the Duke of Württemberg - Frederick Charles but soon sold again, to Baron Johann Gottlob von Zobel of Giebelstadt heir owner of the place. His heirs in turn sold the town in 1727 at the Landeshofmeisterin Wilhelmine of Würben. Around 1731–1733 Duke Eberhard Louis, acquired the town. The town was not incorporated into the Duchy of Württemberg, but protected as 'Hofkammergut' in the Württemberg 'Kameralverwaltung'. When the Württemberg Oberamt Besigheim was dissolved in 1938, Freudental came within the district of Ludwigsburg, where it remains.
2 mapped locations
via Wikipedia infobox
Informationen zum Ort Freudental mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, in Rot der goldene (gelbe) Großbuchstabe F. / Zur Detailseite Die Gemeinde Freudental liegt im nordwestlichen Teil des Landkreises Ludwigsburg. Das von den bewaldeten Keuperrandhöhen des Südlichen Strombergs umrandete Gemeindegebiet erstreckt sich im oberen Steinbachtal am Fuße des Strombergs. Naturräumlich gehört das Gebiet zu den übergreifenden Einheiten von Strom- und Heuchelberg im Westen und des Neckarbeckens im Osten. Der höchste Punkt liegt auf 401,45 m, der tiefste Punkt auf 269,55 m. Der 1304 erstmals erwähnte Ort Freudental gehört zu den Siedlungen des späteren Landesausbaus. 1463 wurde der Ort mit Besigheim von Baden an die Kurpfalz verpfändet, 1504 von Württemberg erobert, aber bereits 1506 an Konrad von Winterstetten vertauscht. Im 16.-17. Jahrhundert wechselte der nunmehr ritterschaftliche Ort mehrmals die Herrschaft, bis er 1727 von der Mätresse des württembergischen Herzogs Eberhard Ludwig, Wilhelmine Gräfin von Würben erworben wurde. Diese musste ihn bereits 1732 Württemberg überlassen, das 1736 endgültig Besitz ergriff und Freudental als Stabsamt dem herzoglichen Kammerschreibereigut einverleibte. 1806-1810 gehörte der Ort zum Oberamt Bietigheim, bis 1938 zum Oberamt Besigheim und seitdem zum Landkreis Ludwigsburg. In Freudental bestand ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine große jüdische Gemeinde mit einem Bezirksrabbinat, die erst in der Zeit der Judenverfolgung unter dem Nationalsozialismus erlosch. Eine Reihe von Baudenkmälern, darunter die Synagoge (1770), das Schloss, der jüdische Friedhof sowie eine Gedenktafel beim Schloss sind erhalten. Freudental bildet gemeinsam mit der Stadt Besigheim und den Gemeinden Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau, Mundelsheim und Walheim den Gemeindeverwaltungsverband Besigheim. Freudental hat sich seit 1945 nur langsam entwickelt. In den Nachkriegsjahren entstand zunächst am südwestlichen Ortsrand ein größeres Neubaugebiet, das ab Ende der 1960er Jahre durch weitere Areale im Südosten und Nordwesten des Ortes erweitert wurde. Im Nordwesten wurde zum Jahrtausendwechsel ein weiteres Baugebiet erschlossen. Freudental ist durch Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angeschlossen. In der Nähe verläuft östlich des Ortes bei Besigheim die B 27. Der weitere ÖPNV erfolgt durch Buslinien innerhalb des VVS. Umrahmt von den bewaldeten Keuperrandhöhen des Südlichen Strombergs nimmt die kleine Gemarkung die mit Löss ausgekleidete Bucht des oberen Steinbachs ein. Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, in Rot der goldene (gelbe) Großbuchstabe F. Im Jahre 1689 enthielt ein Fleckensiegel die unheraldische Darstellung eines Rebstocks als Hinweis auf den örtlichen Weinbau. Ein dem Stil nach in den Jahren um 1820 entstandenes Schultheißenamtssiegel zeigt die Initiale F im Wappenschild. Auf Vorschlag der Archivdirektion Stuttgart nahm die Gemeinde im Jahre 1930 das jetzige Wappen an. Es zeigt den Großbuchstaben F unter einem Schildhaupt mit der württembergischen Hirschstange, die auf die damalige Landeszugehörigkeit hinweist. Das Landratsamt Ludwigsburg hat die Flagge am 9. Oktober 1980 verliehen.
Excerpt from a page describing this subject · 30,073 chars · not written by Vinony
via Wikidata · CC0
via Wikidata sitelinks · CC0
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).