Gammakamera
Sign in to saveAlso known as scintillation camera
diagnostisches Gerät in der Nuklearmedizin
Research
8,112 papers- Gamma camera imaging in malignancy.European journal of cancer (Oxford, England : 1990) · 2002
- Gamma Camera Imaging with Rotating Multi-Pinhole Collimator. A Monte Carlo Feasibility Study.Sensors (Basel, Switzerland) · 2021
- Dedicated Breast Gamma Camera Imaging and Breast PET: Current Status and Future Directions.PET clinics · 2018
- Portable gamma-camera for the diagnosis of brain death diagnosis.Medicina intensiva · 2020
- A mobile high-resolution gamma camera for therapeutic dose control during radionuclide therapy.Physics in medicine and biology · 2022
via PubMed
Wikidata facts
- Subclass of
- appliance
- Image
- מצלמת גאמה בית חולים כרמל בחיפה.jpg
Show 1 more fact
- Commons category
- Gamma cameras
Sources (2)
via Wikidata · CC0
Article · Deutsch
Die Gammakamera (auch Anger-Kamera genannt, nach ihrem Erfinder Hal Anger; selten auch als Szintigraph bezeichnet) ist ein diagnostisches Gerät in der Nuklearmedizin. Mit Hilfe dieser Langzeitkamera können Verteilungsmuster von γ-strahlenden Radionukliden (z. B. 131I oder 99mTc) im Patienten dargestellt werden, die dem Arzt Aufschluss über pathologische Veränderungen geben können. Die Gammakamera besitzt eine -artige Anordnung von Szintillationszählern, so dass letztlich eine räumlich auflösende Struktur entsteht, da die isotopischen Anhäufungen im menschlichen Körper dargestellt werden. (Markierer)-Gammakameras bestehen aus Kollimatorblende, Szintillationskristall, Lichtleiter und Photomultiplier. Die Auswahl der Kollimatorblenden erfolgt je nach Energie des verwendeten Radionuklids und gewünschter Bildauflösung. Das Bild, das mit einer Gammakamera erstellt wird, nennt man Szintigramm oder Szintigrafie (siehe dort für konkrete Anwendungen). Vorläufer der Gammakamera war der in den 1960er Jahren gebräuchliche Scanner, das ursprüngliche bildgebende Gerät in der Nuklearmedizin: Ein sogenannter Scannerkopf – bestehend aus (auswechselbarem) Bleikollimator, Szintillator (gekapselter Tl-dotierter NaI-Kristall), Lichtleiter (z. B. Silikonfett), Photomultiplier und Vorverstärker – bewegte sich zeilenförmig über das zu untersuchende Organ und registrierte hierbei die regionale Strahlungsintensität. Diese wurde im Photomultiplier in eine entsprechende elektrische Impulsdichte umgesetzt und schließlich (evtl. auch farbig codiert) als mehr oder weniger dichtes Strichmuster zu Papier gebracht.
Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA