
Guirakuckuck mit einem gefangenen Frosch Der Guirakuckuck (Guira guira) gehört zu den Kuckucksvögeln und ist im östlichen Südamerika beheimatet. Er ist der einzige Vertreter der Gattung Guira und in Teilen seines Verbreitungsgebietes ein häufiger Vogel.[1] Gewöhnlich ist er in kleineren Trupps zu beobachten.[2] Berüchtigt ist der Vogel wegen seines strengen Körpergeruches.[3] Der Guirakuckuck gehört nicht zu den obligat brutschmarotzenden Arten der Kuckucke, sondern zieht seine Jungvögel gewöhnlich in Gemeinschaftsnestern groß. Ein fakultativer Brutparasitismus kommt bei dieser Art jedoch vor. Es kommt dabei zu Konflikten, wie viele Eier ein jeweiliges Weibchen in das Gemeinschaftsnest legt, was dazu führt, dass einzelne Eier aus dem Gemeinschaftsgelege entfernt und gelegentlich auch frisch geschlüpfte Nestlinge getötet werden. Guirakuckucke legen als sogenannte fakultative Brutschmarotzer gelegentlich auch Eier in die Nester von Vögeln wie dem Glattschnabelani, Schopfkarakara, Chimangokarakara, Bandpflanzenmäher und Bronzekiebitz.[3] Inhaltsverzeichnis 1 Merkmale 2 Verbreitungsgebiet und Lebensraum 3 Verhalten 4 Nahrung 5 Fortpflanzung 5.1 Brutzeit 5.2 Paarung und Nest 5.3 Eier 5.
via
The guira cuckoo, known in Spanish as the pirincho (Guira guira) is a species of gregarious bird found widely in open and semi-open habitats of northeastern, eastern and southern Brazil, Uruguay, Paraguay, Bolivia, and northeastern Argentina. It is the only species placed in the genus Guira.
Taxonomy
Discovered by embedding cosine similarity (sentence-transformers MiniLM, 384-dim).