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Mapuche

File:Ancient_mapuche_flag.svg · Wikimedia Commons · See Wikimedia Commons

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Also known as Reche, Araucanos

indigenes Volk, welches das historische Gebiet der Araucanía in den heutigen Staaten Chile und Argentinien bewohnt

AI overview

The Mapuche are an Indigenous people living in south-central Chile and southwestern Argentina who share a common language (Mapudungun), culture, and social structures across various distinct groups. They represent a significant portion of Chile's Indigenous population today, though their ancestral homelands once stretched across a much larger territory from the Choapa Valley to Patagonia.

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Key facts

Ethnic group.group
Mapuche
Ethnic group.flag
Ancient mapuche flag.svg
Ethnic group.flag_caption
Traditional flag of the Mapuche
Ethnic group.image
Mujeres mapuches en la entrega terreno a Comunidad Mapuche Lorenzo Quintrileo de Tirúa.jpg
Ethnic group.caption
Mapuche women from Tirúa in 2015
Ethnic group.pop
c. 1,768,856
Ethnic group.region1
Chile
Ethnic group.pop1
1,623,073 (2024)
Ethnic group.region2
Argentina
Ethnic group.pop2
145,783 (2022)
Ethnic group.ref2
(Pehuenche)
Ethnic group.religions
Traditional, Catholicism, Evangelicalism, Jehovah's Witnesses
Ethnonym.root
mapu
Ethnonym.people
Mapuche
Ethnonym.language
Mapudungun

via Wikipedia infobox

Wikidata facts

Languages spoken
Mapudungun
Country
Chile
Population
1745147
Image
Mujeres mapuches en la entrega terreno a Comunidad Mapuche Lorenzo Quintrileo de Tirúa.jpg
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Commons category
Mapuche people
topic's main category
Category:Mapuche
Commons gallery
Mapuche
Sources (3)

via Wikidata · CC0

Article · Deutsch

Die Mapuche (früher zusammen mit benachbarten Völkern Araukaner genannt) sind ein indigenes Volk Südamerikas. Ihr angestammtes Gebiet erstreckt sich auf die Staaten Chile und Argentinien. Die Mapuche teilen sich in diverse Regionalidentitäten auf, so zum Beispiel die Picunche (Menschen des Nordens), die Wilhiche, die Lafkenche (Menschen des Meeres), die Wenteche (Menschen der Täler) und die Pewenche, die die bekannteste und größte Gruppe bilden. Die Pikunche, das Volk des Nordens, wurden bereits in vorkolumbischer Zeit von den Inka erobert und als Fronarbeiter eingesetzt, wobei die Landstrukturen allerdings bestehen blieben. Die Huilliche, auch als das Volk des Südens bezeichnet, waren bis ins 13. oder 14. Jahrhundert Jäger und Sammler, bevor sie ergänzend dazu einen begrenzten Gartenbau einführten. Der reiche Wildbestand und Pinienfrüchte lieferten nach wie vor die wichtigste Subsistenzbasis. Im 16. und 17. Jahrhundert gingen sie zu Ackerbau (Weizen, Kartoffel) und Viehzucht (Lama, Rind, Schaf, Pferd) über. Die Mapuche (genauer: die Pewenche und Teile der Wilhiche) widersetzten sich der spanischen Kolonisation mit erbitterter und – im Gegensatz zu den meisten anderen indigenen Völkern Amerikas – über 300 Jahre langer erfolgreicher Gegenwehr. Von der Mitte des 16. Jahrhunderts an etablierten die Mapuche einen eigenen Staat (zum Teil nach spanischem Vorbild), der bis 1883 Bestand hatte. Seitdem besteht teilweise unter den Mapuche die Bestrebung, wieder die Unabhängigkeit zu erlangen, was bis heute zu Konflikten führt.

Abstract from DBpedia / Wikipedia · CC BY-SA

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